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Sonntag, 8. März 2015

“Ich hänge im Triolengitter. Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen” von Mary Bauermeister, eine Liebesgeschichte und ein Dokument der Kunstgeschichte!

Mary Bauermeister….Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen


Über Marys Bauermeister`s Buch „Ich hänge im Triolengitter“ zu schreiben, ist ein bisschen so als wolle man die Geschichte der Kunst auf eine Seite packen. Auch wenn ich mich für Kunst und Kultur, insbesondere in meinem Lebensraum Köln interessiere und schreibe, Mary`s (ich glaube so darf ich sie nennen) autobiografischer Roman beginnt zu einem Zeitpunk als ich gerade erst auf der Welt war oder auf den Weg zwischen der Möglichkeit und dem Sein.
Er erzählt von ihrem Leben mit und in der Kunst und sie trifft und arbeitet dabei mit dem who is who (wie Rauschenberg, Chagall, Miro, Max Ernst, Rene Margritte..) der Kunstszene dieser Welt, in den 60er Jahren. Die meisten von ihnen werden mit ihren Werken unsterblich bleiben. Marys Roman ist deshalb mehr als ein autobiografischer Roman, er ist ein Dokument der Zeitgeschichte.
Während ich das hier aufschreibe habe ich ein drittel des Buches gelesen und einer Lesung mit Mary beigewohnt, die, diese auf einem Lesefest barfuß vortrug.
Sie beschreibt (ihr) „Mein Leben mit Stockhausen“ und ich vermute mal, als sie sich nach 10-11 Jahren von ihm getrennt hat, es keinen anderen Grund gab, als das sie endlich anfangen wollte ihr eigenes Leben zu leben, an einem hat es sicher dabei nicht gemangelt, an Liebe zu Stockhausen.

Ich höre gerade ein paar Stücke von Cage und Stockhausen und versuche mich sozusagen multimedial einzufinden. Denn in ihrem Leben gehörte die Musik zur Kunst und die Kunst zur Musik, es fanden Ausstellungen statt, in der alle Sinne angesprochen werden sollten.
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider –Was war das? vielleicht dein Lebensglück…“ K.Tucholsky
Die Liebe ihres Lebens ereilt sie aus heiteren Himmel
Das erste Zusammentreffen der Beiden ist flüchtig, sie begegnen sich in Köln auf der Hohe Straße blicken sich zwei mal in die Augen, treffen sich wieder und zunächst gedeiht die Liebe im Verborgenen, ist rein platonisch, denn Stockhausen ist verheiratet. Gemeinsam trifft man sich und arbeitet an Projekten.
In Marys Geschichte erwachen viele Künstler zum Leben, von denen ich schon gehört habe oder deren Werke u.a, im Museum Ludwig hängen/hingen hängen und viele von denen ich noch nichts gehört habe. Mary Bauermeister ist selbst eine bekannte Künstlerin, ihre Werke hängen unter anderen im Museum auf Modern Art in New York.
Irgendwann wird die Liebe unumgänglich und mit Billigung von dessen Ehefrau Doris,beginnen sie eineménage à trois , doch diese Begrifflichkeit, wird wenn man die Geschichte liest, Stockhausen`s Liebesleben nicht gerecht, denn Stockhausen liegen die Damen zu Füßen und liebt in wechselnder Besetzung.
Freie Kunst = freie Liebe? Bei den Frauen scheint dies dies mehr ein Zugeständnis an den „charismatischen Meister“ zu sein, denn Doris wollte ihren Mann nicht verlieren und Mary ist einen Kompromiss eingegangen, weil Stockhausen seine Familie nicht verlassen wollte. Sie lieben sich nicht wirklich zu dritt. Sie würfeln gelegentlich darum, wer mit ihm die Nacht verbringt und immer wieder steht da der Zweifel bis hin zu Todessehnsüchten Raum, aus dieser Situation zu entkommen.
Doris, die mit Stockhausen vier Kinder haben wird, ringt ihr das Versprechen ab, in den ersten fünf Jahren keine Kinder mit Stockhausen zu haben und Mary wird sich daran halten.
Später wird sie befinden.”Ob unsere ménage à trois, die wir im engeren Sinn nun zwei Jahre gelebt hatten,eine glückliche Erfahrung gewesen war?Ich komme eher zu dem Schluss, es war ein mehr oder weniger gelungene, würdevolle gemeinsame Zeit des Leiden.”  
Mary bleibt in der Liebe monogam, dabei sind sie und Stockhausen oft monatelang getrennt, arbeiten in verschiedenen Kontinenten an ihren Projekten.Sie schreiben sich täglich Briefe und lassen einander am Leben und Schaffen des anderen teil haben.
Mary bemerkt in der Beschreibung dieser Zeit, das sie oft auch von der Situation profitiert, z.B.als sie mit Stockhausen durch die Welt reist, in Japan erfährt sie durch Stockhausen`s Gefährtin Aiko viel über das Land, die Kultur, Tradition und die Spiritualität Japans , wäre sie abgereist, wäre ihr dies verschlossen geblieben.
Sie nutzt die Reisen und sammelt Materialien für ihre Kunstprojekte, wie Kästen, Linsen, Kamel-Köttel und z.B. Beispiel in Sizilien sammelt sie alte, kunstvoll geflickte Betttücher und kauft sie und verschifft sie vom Erlös und Verkauf ihrer Kunst.
Besonders erheiternd fand ich das Kapitel, als Mary „Originale“ von Stockhausen, mit dessen Zustimmung, u.a.mit Nam June Paik, während des Avantgarde- Festivals in der New Yorker Judson Hall, gegenüber der Carnegie Hall aufführen will. Am Abend der Premiere protestieren einige  Fluxus Künstler gegen eine Stockhausenisierung. Sie wehrten sich sich gegen den Kulturkapitalismus und sehen in Stockhausen, einen ihrer Vertreter.
Ihre Versuche, weitere Aufführungen zu boykottieren, indem sie z.B. Stinkbomben werfen, Darsteller abwerben oder ein Tier entführen, wird durch das kreative Ensemble so gut aufgefangen, das sich die Presse überschlägt und glaubt diese improvisierten Einlagen seien ein Teil der Aufführungen.
So, mehr möchte ich nicht verraten. Dieses Buch ist nicht nur ein Liebesbekenntnis zu einer unsterblichen Liebe, die über die partnerschaftliche Liebe hinausgeht, sondern erzählt auch viel über die Entstehung von Musik und Kunst, die Auseinandersetzung und deren Verschmelzung mit anderen Kunstformen. Oft bildet sie mit der Natur und der daraus erwachsenden Spiritualität eine Einheit.
Mary hat neben ihren eigenen Schaffen Stockhausen inspiriert und bei seiner Arbeit unterstützt.. Sie liebt seine Musik.
Sie wird ihn später nicht verlassen, weil sie ihn nicht mehr liebt, sondern weil er mit ihr kein drittes Kind haben will. Er will mit Mary reisen und frei sein, er will mit ihr mit, und für die Kunst/Musik leben.
Mary Bauermeister ist Jahrgang 1934 und eine bewundernswerte Frau, sie ist sich selbst immer treu geblieben, „Ich hänge im Triolengitter, Mein Leben mit Karl Heinz Stockhausen“, ist im Bertelsmann Verlag erschienen und kostet 21.99€

Lit.Cologne, once more!

Kölns größtes Literaturfest, steht vor der Tür, die Lit.Cologne!

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Ich weiß noch, wie ich vor zwei Jahren mit der Kölner Verwandtschaft beim Kaffee saß, die Lit.Cologne lief gerade, da wurde mir in höchsten Tönen von Shades of Grey vorgeschwärmt, „das musst du lesen“
Nun selten hat man mich ähnlich sprachlos gesehen, wie nach dieser Buchempfehlung.
Mir waren auf der Lit.Cologne, gerade Hertha MüllerGorbatschow und Amos Oz, begegnet . Ich bin keine Intellektuelle, doch Hardcore geht mir völlig ab, obwohl ich weiß, dass Sex in jeglicher Ausprägung, eines der Leitmotive, der Menschheit ist, finde ich andere Grenzgänge, in ihrer Ausführung, doch wesentlich interessanter. Wie betrachtet ein Autor das Leben in Israel, wie verarbeitet ein Weltpolitiker sein Leben, was verwahrt Hertha Müller in ihren Schubladen, wie wird man Buchpreisträger u.u.u.
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Es ist nicht so, als hätte ich mich nie an diese Genre gewagt, immerhin habe ich einen Roche gelesen und als pubertierende, die z.T. schwülstige „Weltliteratur“ eines Leserings, auch in Ermangelung entsprechender Jugendliteratur.
Nun sitze ich Schnupfenkrank (heute habe ich frei und da darf das sein) vor meinem PC, in Erwartung der kommenden Wochen, mein Lieblingsfest steht kurz bevor:
die Lit.Cologne findet vom 11.3.–21.3.2015
Kinder, was haben wir uns wieder für einen Stress gemacht, um an Karten zu kommen.
Der ganze Hype rund um das Literaturfest, ist doch alles gar nicht nötig, möchte ich rufen. Weil für dieEvents, nach dem die meisten Menschen jagen, werden meistens wenig später, weitere Vorstellungen in den Raum, der großen Nachfrage, geworfen und auch weitere Kartenkontingente werden gefunden.
Es sollte für die Lit.Cologne, eine Art Quick „Tip“ geben, das würde das Buchen, deutlich vereinfachen ;-)
Außerdem finden in Köln doch dauernd Lesungen statt, auch solche, mit großen Namen und die Buchung ist völlig stressfrei!.
In diesem Jahr habe ich, weil die Karten so teuer geworden sind, drei Events auf dem Schirm die gar nichts kosten. Ich habe sogar meine Bär-Karten, wieder verkauft, nun ist der mir in der Mayerchen zu moderaten Preisen, auch viel volksnäher, als es in der expandierenden Litblase jemals noch möglich sein wird, begegnet. Es ist also jedem vernetzten Kölner möglich, Veranstaltungen zu besuchen, die gar nichts kosten, es ist eine Frage der Information.
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Es gibt noch Restkarten!
“lit.COLOGNE-Karten für ausverkaufte Veranstaltungen 2015
Wir freuen wir uns, dass nach Auflösung technischer Sperrungen ein Paket von insgesamt 1324 Eintrittskarten auch für bereits ausverkaufte Veranstaltungen in den Vorverkauf gelangt. Das Kontingent variiert zwischen 2 bis 30 Karten pro Veranstaltung.
Die Karten gibt es wie immer an den bekannten Vorverkaufsstellen, über koelnticket.deoder telefonisch unter 0221-2801.”
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr lit.COLOGNE-Team”Quelle
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Kostenfrei, allerdings musste man sich für diese Freikarten anstellen/bewerben, ist das Event im Kölner Dom, sind die Short Story Lesungen, bei 1live und der Literaturmarathon im WDR .
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Noch anzumerken, ich habe mich im #Litgeflüster, schon letztes Jahr über die steigenden Preise aufgeregt, nun haben sie sich teilweise verdoppelt, kann sein, dass ich aus dieser Umlaufbahn, der#Nachfrage, bald aussteige, weil mit den immer größer werdenden Sälen die Qualität der Darbietung sinkt .
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Lit.Cologne – der Vorverkauf beginnt am 2. Dez, 12 Uhr mitteleurop. Zeit.- notfalls auch ohne Programm ;-(

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Im Hause Zabaione gibt es keine Glaskugel, die Grundhaltung der Kolumnistin ist verhalten optimistisch. Über einen Bekannten sagt sie, er wäre ein Pessimist, er hat ihr da immer widersprochen und behauptet er sei ein Realist . Sie selbst bezeichnet sich als Optimist. Manchmal ist sie es müde, ihr Fähnchen hoch zuhalten und begeistert in Richtung Lit. Cologne zu schwenken, auch weil sie in diesem Jahr auf ihre Begleitung verzichten muss, weil diese sich in einer Weiterbildung befinden wird, deren Umfang heute noch in den Sternen liegt.
Warum ich das erzähle, weil das Booking für die Lit.Cologne wieder bevorsteht und noch keine rechte Vorfreude aufkommen mag. Worauf soll man sich auch freuen ? Auf ein Programm, dass  es erst  kurz vor Zwölf gibt, auf einen Kampf um etwas, dass keiner von uns zur Zeit benennen kann?
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Vielleicht ist dies ja schon ein Abgesang, vielleicht gehe ich demnächst nur noch zur Mayerchen oder zur Crime Cologne, weil da weiß man früh genug, wer wann kommt und überhaupt.
Lieber Georg, zu dir komm ich sehr wahrscheinlich auch nicht, weil bis Rodenkirchen schaffen es die Boten der Lit. nicht. Nicht das du darüber traurig bist, es gibt viele Veranstaltungen, für die du lieber Karten verkauftst . Insgeheim hoffst du, das dem Publikum langsam die Geduld zur Selbstgeißelung ausgeht und insgeheim frage ich mich auch jedesmal, warum ich mir diesen Wahnsinn überhaupt antue. Vielleicht aus Sentimentalität, weil ich schon viele tollen Augenblicke auf der Lit. erleben konnte, z.B. Jan Liefers mit  DBC Pierre, Gorbatschow, Herta Müller u.u.u.
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Sei es drum auf ein Neues, vielleicht ist die Lit.Cologne auch mal, zu einem Umdenken bereit, schauen wir mal.

So war es im letztem Jahr!

 Auszug aus Facebook :
“lit.COLOGNE hat einen Link geteilt.
lit.COLOGNE 2015: Der Vorverkauf startetVom 11.3. bis 21.3.2015 findet zum fünfzehnten Mal die lit.COLOGNE – das internationaleLiteraturfest – statt.Am Dienstag, 2. Dezember 2014 um 12 Uhr startet der Kartenvorverkauf für das
15. Mal! Ebenfalls ab 2.12. erhalten Sie die Programmhefte an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Buchhandel. Informationen zum Programm gibt es ab 2.12. auch unter www.litcologne.de.
Startseite | lit.COLOGNE
www.lit-cologne.de
Das 15. Mal findet statt vom 11. bis 21. März 2015. Das Programm wird am Dienstag, 2.12.2014 veröffentlicht; der Kartenvorverkauf startet ab 12:00 Uhr mittags.

Reinhard Rohn, las im Rahmen der crime cologne, in der Kölner Kanalisation!

Vegetarier schwimmen immer oben, Impressionen aus dem Kronleuchter Saal!

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Während ich das hier aufschreibe, dreht die Trommel meiner Waschmaschine eifrige Runden, hoffentlich wird sie noch rechtzeitig fertig, ich habe einen hellhörigen Nachbarn. Dank Herrn Bröcker, habe ich jetzt, eine ungefähre Ahnung, von Mikroorganismen und warum man im Kronleuchtersaal nicht singen sollte. Nun weiß ich, dass Vegetarierkacke immer oben schwimmt und man mehr Wasser braucht, um sie zu versenken. Ich habe drei Halme frische Minze bekommen, um den Geruch, des Kronleuchtersaal`s oder besser gesagt der Kanalisation, etwas entgegenzusetzen.
Warum da unten ein Kronleuchter hängt ?
Kronleuchtersaal ist der Name eines dreiseitigen und etwa 4,60 Meter hohen Raumes in einem Bauwerk der Kölner Kanalisation. Zur Einweihung 1890 wurde der Raum mit zwei Kronleuchtern mit je sechs Kerzen geschmückt, weil Kaiser Wilhelm II. eingeladen war. Ende der 1980er-Jahre wurden die verrotteten Kronleuchter durch einen weiß gestrichenen elektrischen Kronleuchter ersetzt, der eigens für diesen Zweck originalgetreu nach gebaut wurde.
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Der Abgang zum Kronleuchtersaal befindet sich unter einer grün gestrichenen Hydraulik-Bodenklappe in der Grünfläche nahe der nördlichen Kreuzung des Theodor-Heuss-Rings mit der Clever Straße in der Neustadt-Nord.“ Quelle 
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Ich möchte mich ganz herzlich bei der crime cologne bedanken, die mir diesen Ausflug möglich gemacht hat. Menschliche Abgründe und manchmal auch Abwasserkanäle, haben eine magische Anziehungskraft, das Ganze noch verknüpft mit dem Köln Krimi, “Kölnisch Wasser“, erklärt, warum diese Veranstaltung als Erste ausverkauft war.
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Da konnten selbst Antipasti und Wein nicht gegen an, Reinhard Rohn, hatte mit seinem Krimi hier ein Heimspiel, der natürlich Kölner Themen, wie den Archiveinsturz, mit einfließen lässt und an bekannten und besonderen Orten, wie z.B. im Kronleuchtersaal spielt.
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Nach dieser Lesung wird man mit »Kölnisch Wasser« einen etwas anderen Geruch verbinden:
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Der atmosphärische Kronleuchtersaal, im Jahr 1890 im Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, ist historischer Teil der Kölner Abwasserentsorgung. Darüber hinaus ist er Schauplatz spannender Szenen aus Reinhard Rohns furiosem Köln Krimi. Hauptkommissar Jan Schiller ermittelt im Mordfall der Kölner Prostituierten Eva Engels. Regina, Evas schöne und rätselhafte Schwester, lässt derweil nicht davon ab, Privatdetektivin zu spielen. Nachdem auch Evas engster Freund erhängt in seiner Wohnung entdeckt wird, droht Regina bei den immer gefährlicher werdenden Nachforschungen ein Problem zu werden.“ Quelle “Kölnisch Wasser”,  ist im Emons Verlag erschienen und kostet 9,90€
Ganz doll empfehlen, möchte ich euch eine Führung mit Herrn Bröker, aber ihr müsst euch wahrscheinlich bis nächstes Frühjahr gedulden, die ist sehr witzig.
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Abenteuerlich:  Mikroorganismen und Gase, aber  die Steb hat auf uns aufgepasst!
Abenteuerlich: Mikroorganismen und Gase, aber die Steb hat auf uns aufgepasst!
Noch anzumerken. Das war jetzt das 3. Mal, dass ich unterirdisch (abgesehen von alten Kirchengemäuern) unterwegs war.  Zwei Gäste, waren mit dem Geruch und der Vorstellung, dass an dem Ort an dem diese Lesung stattfand, sonst Exkremente liegen, überfordert und haben die Örtlichkeit frühzeitig verlassen. 
Mein Sitznachbar glaubt in einer der Krimifiguren eine bekannte, Kölner Hebamme wieder  zu erkennen. Ich habe jetzt einen handsignierten Rohn zuhause und freue mich über die kurzweilige Lektüre!
28.09.14
Inzwischen habe ich den Roman  gelesen. Ich mag die Figur Jan Schiller, ein einsamer Wolf der zwischen den Frauen hin und her irrt. Die Nebenhandlung gefällt mir weniger, aber wenn es sie nicht gäbe, dann hätte es keine  Lesung im Kronleuchtersaal gegeben ;-) . 

Ryad Assani-Razaki und Suzanne von Borsody, auf der Lit. Cologne 2014


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So ich mache es mir heute ganz einfach, nach acht Nächten auf der Lit .Cologne, steht mir der Sinn nach Couch. Aber das geht doch nicht, bevor ich euch noch schnell etwas über den gestrigen Abend, in der Kulturkirche Köln, erzählt habe.
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Ryad Assani- Razaki ist ein charmanter, 1981 in Benin geborener Informatiker, der 2004 nach Kanada übergesiedelt ist. Er schreibt seit frühester Jugend und debütierte mit seinem Kurzgeschichtenband  Deux cercles (Zwei Kreise),  der noch nicht in deutscher Sprache erschienen ist. Auf die Lit. kam er gestern mit seinem Roman „Iman“, aus dem die wunderschöne Suzanne von Borsody las und Lust auf mehr machte.
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“Iman kreist um das harte Leben dreier Straßenkinder in einem namenlosen afrikanischen Staat. Ryad Assani-Razaki beschreibt, warum so viele Menschen die gefährliche Flucht per Boot nach Europa wagen und alles hinter sich lassen. In diesem wuchtigen, fiebrigen Buch steckt neben der Tragödie Afrikas auch dessen Kraft und Reichtum.”Quelle
Durch den Abend führte Carine Debrabandère , die Razaki auch fragte, wie er schreibt, seit Kehlmann`s Roman Ruhm, denke ich immer …“in der Badewanne“.
Razakis Antwort war da pragmatisch , er würde auf dem Computer schreiben, sonst müsste er ja alles zwei mal schreiben ;-))))))))
Die Veranstaltung fand in meiner Lieblingskirche statt, der Kulturkirche Köln.
……und da müsst ihr jetzt durch !
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der Hausherr ;-)
der Hausherr ;-)
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Samstag, 21. Februar 2015

#Litgeflüster - Meuterei auf der Bounty



Kim Leine und Richi Müller, auf dem Weg zum Ewigkeitsfjord auf der Lit.Cologne 2014-Bilder!

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Heute Abend war ich mal kurz in Grönland oder zu mindestens auf dem Weg dorthin. Die See war unruhig, die Sitten rau und zwischendurch sprang der polygame Küchenjunge über Bord. Er hatte es mit der ganzen Mannschaft getrieben und dabei die Männer aufgemischt.

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Richie Müller lass aus Ewigkeitsfjord vor, was so heißt, weil es scheinbar so endlos wie eine Ewigkeit ist und Julia Weilbrecht und Kim Leine, beleuchteten im Dialog, die Untiefen zwischen den Dänen und den Grönländern , die unüberwindbar scheinen. Die Eingeborenen, können bis zum heutigen Tag, die Kolonialzeit nicht vergessen .
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Kim Leine erzählte, wie er einmal in Grönland nach langer Überfahrt gelandet ist. Er zog mit dem Rollkoffer an Land, das im Nebel hing und war als der Nebel sich legte, plötzlich blind. Es gab dafür, wie sich später herausstellte, eine natürliche Erklärung, er war an grauen Star erkrankt.
Während wir mit dem Literaturschiff über das Meer schipperten, hing eine riesengroße Orange am Horizont.
Die NDR Kulturzeit schreibt,“das Buch wäre die ideale Reiselektüre für eine lange Schiffsreise nach Grönland. Über sechshundert Seiten Beschreibungen von Seekrankheit, Mühsal, Sturm, harter Arbeit, starken Begierden, Entbehrungen, Hunger, Ungeziefer, ranzigem Speck. Irgendwann hat man das Gefühl, selbst nach nicht trocknenden, schmutzigen Sachen zu müffeln und fürchtet Läuse im eigenen Bettzeug." Quelle 
Diese Beschreibung  über die Entbehrungen,  schien einige aus der Mannschaft des Literaturschiffes, in Mitleidenschaft gezogen zu haben. Man hörte das dumpfe Rollen von Flaschen, Seekranke torkelten über die Planken und versuchten das Schiff, dass schon angelegt hatte,  vorzeitig zu verlassen. Meuterei wurde früher mit dem Tode bestraft.Vielleicht war einigen Bier, Sekt und Lachsbrötchen nicht bekommen oder sie hatten einfach das falsche Schiff genommen. Das war nicht das Traumschiff. Nordischen Untiefen sind nicht jedermanns Sache und wer kann sich heute noch auf eine fremde Welt einlassen und zwei Stunden zuhören? Literarisch gesehen, war so mancher, in eine fremde Welt vorgedrungen.
Wenn man sich mit der Vita des Literaturpreisträgers Kim Leine widmet und sich ein paar Fakten über Grönland liest, dann bekommt man eine Ahnung davon, wie die entbehrungsreiche Landschaft und Lebenssituation Literatur prägt. Der Boden ist felsig und nicht kultivierbar.“ Laut einer dänischen Reportage sollen ein Drittel der Mädchen bis 15 Jahre sexuell missbraucht worden sein und Grönland eine der höchsten Selbstmordraten der Welt haben, dies vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Nach Angaben der UNICEF leidet jedes sechste grönländische Kind an Unterernährung und geht hungrig in die Schule oder ins Bett.“Wiki 
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Meine Freundin Uta, bat darum, Richi Müller lobend zu erwähnen, weil er der Erste war, der bei seinen Fans extra stehen geblieben ist, damit wir ein Foto machen konnten!