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Sonntag, 8. März 2015

“Ich hänge im Triolengitter. Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen” von Mary Bauermeister, eine Liebesgeschichte und ein Dokument der Kunstgeschichte!

Mary Bauermeister….Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen


Über Marys Bauermeister`s Buch „Ich hänge im Triolengitter“ zu schreiben, ist ein bisschen so als wolle man die Geschichte der Kunst auf eine Seite packen. Auch wenn ich mich für Kunst und Kultur, insbesondere in meinem Lebensraum Köln interessiere und schreibe, Mary`s (ich glaube so darf ich sie nennen) autobiografischer Roman beginnt zu einem Zeitpunk als ich gerade erst auf der Welt war oder auf den Weg zwischen der Möglichkeit und dem Sein.
Er erzählt von ihrem Leben mit und in der Kunst und sie trifft und arbeitet dabei mit dem who is who (wie Rauschenberg, Chagall, Miro, Max Ernst, Rene Margritte..) der Kunstszene dieser Welt, in den 60er Jahren. Die meisten von ihnen werden mit ihren Werken unsterblich bleiben. Marys Roman ist deshalb mehr als ein autobiografischer Roman, er ist ein Dokument der Zeitgeschichte.
Während ich das hier aufschreibe habe ich ein drittel des Buches gelesen und einer Lesung mit Mary beigewohnt, die, diese auf einem Lesefest barfuß vortrug.
Sie beschreibt (ihr) „Mein Leben mit Stockhausen“ und ich vermute mal, als sie sich nach 10-11 Jahren von ihm getrennt hat, es keinen anderen Grund gab, als das sie endlich anfangen wollte ihr eigenes Leben zu leben, an einem hat es sicher dabei nicht gemangelt, an Liebe zu Stockhausen.

Ich höre gerade ein paar Stücke von Cage und Stockhausen und versuche mich sozusagen multimedial einzufinden. Denn in ihrem Leben gehörte die Musik zur Kunst und die Kunst zur Musik, es fanden Ausstellungen statt, in der alle Sinne angesprochen werden sollten.
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider –Was war das? vielleicht dein Lebensglück…“ K.Tucholsky
Die Liebe ihres Lebens ereilt sie aus heiteren Himmel
Das erste Zusammentreffen der Beiden ist flüchtig, sie begegnen sich in Köln auf der Hohe Straße blicken sich zwei mal in die Augen, treffen sich wieder und zunächst gedeiht die Liebe im Verborgenen, ist rein platonisch, denn Stockhausen ist verheiratet. Gemeinsam trifft man sich und arbeitet an Projekten.
In Marys Geschichte erwachen viele Künstler zum Leben, von denen ich schon gehört habe oder deren Werke u.a, im Museum Ludwig hängen/hingen hängen und viele von denen ich noch nichts gehört habe. Mary Bauermeister ist selbst eine bekannte Künstlerin, ihre Werke hängen unter anderen im Museum auf Modern Art in New York.
Irgendwann wird die Liebe unumgänglich und mit Billigung von dessen Ehefrau Doris,beginnen sie eineménage à trois , doch diese Begrifflichkeit, wird wenn man die Geschichte liest, Stockhausen`s Liebesleben nicht gerecht, denn Stockhausen liegen die Damen zu Füßen und liebt in wechselnder Besetzung.
Freie Kunst = freie Liebe? Bei den Frauen scheint dies dies mehr ein Zugeständnis an den „charismatischen Meister“ zu sein, denn Doris wollte ihren Mann nicht verlieren und Mary ist einen Kompromiss eingegangen, weil Stockhausen seine Familie nicht verlassen wollte. Sie lieben sich nicht wirklich zu dritt. Sie würfeln gelegentlich darum, wer mit ihm die Nacht verbringt und immer wieder steht da der Zweifel bis hin zu Todessehnsüchten Raum, aus dieser Situation zu entkommen.
Doris, die mit Stockhausen vier Kinder haben wird, ringt ihr das Versprechen ab, in den ersten fünf Jahren keine Kinder mit Stockhausen zu haben und Mary wird sich daran halten.
Später wird sie befinden.”Ob unsere ménage à trois, die wir im engeren Sinn nun zwei Jahre gelebt hatten,eine glückliche Erfahrung gewesen war?Ich komme eher zu dem Schluss, es war ein mehr oder weniger gelungene, würdevolle gemeinsame Zeit des Leiden.”  
Mary bleibt in der Liebe monogam, dabei sind sie und Stockhausen oft monatelang getrennt, arbeiten in verschiedenen Kontinenten an ihren Projekten.Sie schreiben sich täglich Briefe und lassen einander am Leben und Schaffen des anderen teil haben.
Mary bemerkt in der Beschreibung dieser Zeit, das sie oft auch von der Situation profitiert, z.B.als sie mit Stockhausen durch die Welt reist, in Japan erfährt sie durch Stockhausen`s Gefährtin Aiko viel über das Land, die Kultur, Tradition und die Spiritualität Japans , wäre sie abgereist, wäre ihr dies verschlossen geblieben.
Sie nutzt die Reisen und sammelt Materialien für ihre Kunstprojekte, wie Kästen, Linsen, Kamel-Köttel und z.B. Beispiel in Sizilien sammelt sie alte, kunstvoll geflickte Betttücher und kauft sie und verschifft sie vom Erlös und Verkauf ihrer Kunst.
Besonders erheiternd fand ich das Kapitel, als Mary „Originale“ von Stockhausen, mit dessen Zustimmung, u.a.mit Nam June Paik, während des Avantgarde- Festivals in der New Yorker Judson Hall, gegenüber der Carnegie Hall aufführen will. Am Abend der Premiere protestieren einige  Fluxus Künstler gegen eine Stockhausenisierung. Sie wehrten sich sich gegen den Kulturkapitalismus und sehen in Stockhausen, einen ihrer Vertreter.
Ihre Versuche, weitere Aufführungen zu boykottieren, indem sie z.B. Stinkbomben werfen, Darsteller abwerben oder ein Tier entführen, wird durch das kreative Ensemble so gut aufgefangen, das sich die Presse überschlägt und glaubt diese improvisierten Einlagen seien ein Teil der Aufführungen.
So, mehr möchte ich nicht verraten. Dieses Buch ist nicht nur ein Liebesbekenntnis zu einer unsterblichen Liebe, die über die partnerschaftliche Liebe hinausgeht, sondern erzählt auch viel über die Entstehung von Musik und Kunst, die Auseinandersetzung und deren Verschmelzung mit anderen Kunstformen. Oft bildet sie mit der Natur und der daraus erwachsenden Spiritualität eine Einheit.
Mary hat neben ihren eigenen Schaffen Stockhausen inspiriert und bei seiner Arbeit unterstützt.. Sie liebt seine Musik.
Sie wird ihn später nicht verlassen, weil sie ihn nicht mehr liebt, sondern weil er mit ihr kein drittes Kind haben will. Er will mit Mary reisen und frei sein, er will mit ihr mit, und für die Kunst/Musik leben.
Mary Bauermeister ist Jahrgang 1934 und eine bewundernswerte Frau, sie ist sich selbst immer treu geblieben, „Ich hänge im Triolengitter, Mein Leben mit Karl Heinz Stockhausen“, ist im Bertelsmann Verlag erschienen und kostet 21.99€

Die jungen Leute, von von J.D. Salinger

Drei frühe Kurzgeschichten, sind unter dem Titel „Die jungen Leute“, bei Piper erschienen.

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In den späten Siebzigern, habe ich den „Fänger im Roggen“ gelesen und war berührt von der Geschichte des Holden Caulfield, so nachhaltig, dass ich mir das Buch , Jahrzehnte später, noch mal in einer anderen Übersetzung geholt habe.(die ich gerade nicht finde….)
Es hatte natürlich noch einen anderen Grund, von J.D. Salinger, wurde nichts mehr vergleichbares veröffentlicht und vielleicht auch deswegen, weil der Autor das Licht der Öffentlichkeit scheute und vielleicht nichts vergleichbares, mehr geschrieben hat. So ging es mir auch mit „Die jungen Leute“ die im Original schon unter anderen Titel erschienen sind. Drei Kurzgeschichten mit zum Teil, scheinbar belangloser Konversation, die doch die Isoliertheit ihrer Protagonisten und deren Machtlosigkeit, auf den Fortgang der Geschichte erahnen lassen. So hat man sich in jungen Jahren vielleicht schon selber erlebt, als stiller Beobachter einer Metakommunikation, so als würde man nicht dazugehören und vielleicht ist sie heute eine Komplizin.
Das Buch hat ca. 67 Seiten, wobei die eigentlichen Kurzgeschichten nach Seite 32 enden. Es folgen ein Nachwort über die Bedeutung von J.D. Salinger in der Literatur, von Thomas Glavinic. Nun das braucht es nicht. Literatur braucht man nicht zu vergleichen oder deren Berechtigung zu beschreiben. Gute Literatur berührt, man kann sie fühlen, sie ist nicht beliebig und bleibt in unserem Herzen.
Der Fänger im Roggen wurde 60 Millionen mal verkauft und hat mich so nachhaltig berührt, das ich mir diesen kleinen Band, der außerdem biografisches enthält, ohne genauere Betrachtung, gekauft habe.
Natürlich habe ich mal etwas recherchiert, über J.D. Salinger, der sich nach seinem großen Erfolg aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und nur noch für sich geschrieben hat.

Salinger-Film heizt Gerüchte um unbekannte Werke an

Gerüchte über nie erschienene Bücher des Autors von “Der Fänger im Roggen” kursieren schon lange. Laut einer neuen Biografie soll es bald fünf Veröffentlichungen geben.“ 
Gerüchte über 16 fertige Bücher
Salingers Sohn Matthew trägt zusammen mit der Witwe Colleen O’Neill die Verantwortung für den Nachlass des Autors. Beide lehnten es laut New York Times ab, sich über mögliche Veröffentlichungspläne zu äußern. Allerdings hatte sich Matthew Salinger kürzlich kritisch über die Film- und Buch-Biographie geäußert. Er sei skeptisch, dass diese Dokumentation das öffentliche Verständnis für seinen Vater verbessern könne.
Seit einigen Jahren schon wird über weitere Veröffentlichungen bisher unbekannter Werke Salingers spekuliert. Manchen Gerüchten zufolge stapeln sich bis zu 16 fertige Bücher in seinem Tresor.“ Quelle
Vielleicht sollten wir (ich auch) es dabei belassen, aus Salingers Nachlass weitere Schätze heben zu wollen, sondern dankbar sein, für das was er uns mit auf den Weg gegeben hat und respektieren, dass er nichts mehr veröffentlichen wollte.
Einleitung von "Der Fänger im Roggen
Einleitung von “Der Fänger im Roggen
Die jungen Leute ist im Piper Verlag erschienen und kostet ca. 15 €ISBN 978-

Lit. Cologne 2015 -Warum Taschen im Din A 4 Format, eine Renaissance erleben und wohin man seinen Klappstuhl mitnehmen darf ;-)


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Die gute Nachricht, die Boten der Lit.Cologne, haben es in den Ticketshop meines Vertrauens geschafft und ich halte das Geheimpapier, das Programm, nun endlich in den Händen.
Die Tickets sind wieder teurer geworden, so gibt es auf dem Schiff jetzt gestaffelte Preise, und  zwar bis zu 10 € teurer, als im letztem Jahr und somit gibt es  keine freie Platzwahl mehr, das bedeutet, es gibt immer weniger Veranstaltungen, die es lohnt später zu buchen. Wer verfolgt die Lit. schon gerne aus der 35 Reihe. Insgesamt waren meine Karten ca. 40% teurer als im letzten Jahr.
Die Tasche im Din A 4 Format, wird im März eine Renaissance erleben, denn laut dem Programm der Lit.Cologne,(vorletzte Seite) werden diese nicht, von den Saalwächtern konfiziert und weil Saalwächter in der Regel etwas einsilbig sind, rate ich ihnen schon mal jetzt, ein Programm mitzuführen, als Eintrittskarte für ihre Handtasche, nur falls sie den Voldemord aller Veranstaltungsräume, den Bismarck-Saal, als Veranstaltungsort auswählen. Ich gehe mal davon aus, das Saalwächter lesen können.
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Wer da hin kommt ? Na Bastian Pastewka , Naomi Klein, Peer Steinbrück und Joschka Fischer, Corinna Harfouch z.B.
Trotzdem finde ich die Vorwarnung auf der vorletzten Seite gut, da weiß man schon mal, das es besser ist, einen alten Mantel mitzunehmen und eine warme Jacke….oder gar nicht ..im vorletzten Jahr (seitdem meide ich die Räumlichkeiten weitestgehend), wurde im Klagechor, der ihrer Handtasche beraubten Frauen, schon mal ein Mantel vermisst …..
Mein Weg wird mich auch in den Brunosaal führen, obwohl ich den ziemlich duster finde. Aber die Hausherren sind nett und wenn es regnet, darf man schon mal früher rein ;-)
Im Brunosaal darf man nicht melancholisch sein. Ich erinnere mich an eine Veranstaltung mit Doris Dörrie, der ganze Saal gefüllt mit Frauen um 50 plus, da kann man schon mal Depressionen bekommen , insbesondere wenn man in der letzten Reihe sitzt .
DSC_0772xx1-685x1024lit.CologneEs wird einen Kölschen Abend, in der „ blauen Oper“ geben, mit Marielle Millowitsch, Köster , Hocker und Co . An einem anderen Tag, kommt Jussi Adler Olsen, ein sehr empathischer Autor, auch dort hin. Der gute Platz, kostet da 34 €
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 “Ein Top-Attraktion der 15. lit.Cologne ist die Lesung im Kölner Dom am 21. März.Maria Schrader und Matthias Brandt, zwei der profiliertesten deutschen Schauspieler der Gegenwart, lesen Texte von Augustinus und Albert Camus. Musik: Vokalensemble Kölner Dom. Einführung: Joachim Frank, Chefkorrespondent des „Kölner Stadt-Anzeiger“.Der Eintritt ist frei zu dieser Veranstaltung. Begrenzte Sitzplatzzahl. Klappstühle können mitgebracht werden. Warme Kleidung empfohlen.Karten für die Dom-Lesung gibt es am Samstag, 13. Dezember, in der Geschäftsstelle des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Köln, Breite Straße 70 (in Neumarkt-Nähe). Pro Person können maximal vier Karten abgegeben werden. Geöffnet ist die Geschäftsstelle von 10 bis 18 Uhr. Quelle KStA.“
Herman Koch, der mit seinem Roman „Angerichtet” hierzulande für Furore sorgte, hat mit : “Sehr geehrter Herr M. erneut einen raffiniert komponierten, spannungsvollen Roman vorgelegt und kommt damit am 12.03.15 auf das Literaturschiff (18:00 Uhr). “Das Erfolgsbuch des Autors M. basierte auf wahren Begebenheiten: ein Geschichtslehrer verschwand spurlos nach einer Affäre mit einer Schülerin. Ein Verbrechen? Jetzt, Jahre später, meldet sich ein Unbekannter beim Autor und gibt vor, mehr über das Geschehen zu wissen … „Ein Volltreffer“ (De Morgen). Mod.: Thomas Laue, dt. Text: Johannes Steck”
Ich habe mein Säckchen geschnürt und kann jetzt, den kommenden Ereignissen, entspannt entgegensehen. Wenn ihr erst später buchen könnt, dann empfehle ich Veranstaltungen mit freier Platzwahl .
Wie z.B. Feridun Zaimoglu, der am 14.03 in der Kultur Kirche Köln um 21:00 Uhr Lesesünden beichten will……hier ist das Programm 

Reinhard Rohn, las im Rahmen der crime cologne, in der Kölner Kanalisation!

Vegetarier schwimmen immer oben, Impressionen aus dem Kronleuchter Saal!

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Während ich das hier aufschreibe, dreht die Trommel meiner Waschmaschine eifrige Runden, hoffentlich wird sie noch rechtzeitig fertig, ich habe einen hellhörigen Nachbarn. Dank Herrn Bröcker, habe ich jetzt, eine ungefähre Ahnung, von Mikroorganismen und warum man im Kronleuchtersaal nicht singen sollte. Nun weiß ich, dass Vegetarierkacke immer oben schwimmt und man mehr Wasser braucht, um sie zu versenken. Ich habe drei Halme frische Minze bekommen, um den Geruch, des Kronleuchtersaal`s oder besser gesagt der Kanalisation, etwas entgegenzusetzen.
Warum da unten ein Kronleuchter hängt ?
Kronleuchtersaal ist der Name eines dreiseitigen und etwa 4,60 Meter hohen Raumes in einem Bauwerk der Kölner Kanalisation. Zur Einweihung 1890 wurde der Raum mit zwei Kronleuchtern mit je sechs Kerzen geschmückt, weil Kaiser Wilhelm II. eingeladen war. Ende der 1980er-Jahre wurden die verrotteten Kronleuchter durch einen weiß gestrichenen elektrischen Kronleuchter ersetzt, der eigens für diesen Zweck originalgetreu nach gebaut wurde.
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Der Abgang zum Kronleuchtersaal befindet sich unter einer grün gestrichenen Hydraulik-Bodenklappe in der Grünfläche nahe der nördlichen Kreuzung des Theodor-Heuss-Rings mit der Clever Straße in der Neustadt-Nord.“ Quelle 
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Ich möchte mich ganz herzlich bei der crime cologne bedanken, die mir diesen Ausflug möglich gemacht hat. Menschliche Abgründe und manchmal auch Abwasserkanäle, haben eine magische Anziehungskraft, das Ganze noch verknüpft mit dem Köln Krimi, “Kölnisch Wasser“, erklärt, warum diese Veranstaltung als Erste ausverkauft war.
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Da konnten selbst Antipasti und Wein nicht gegen an, Reinhard Rohn, hatte mit seinem Krimi hier ein Heimspiel, der natürlich Kölner Themen, wie den Archiveinsturz, mit einfließen lässt und an bekannten und besonderen Orten, wie z.B. im Kronleuchtersaal spielt.
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Nach dieser Lesung wird man mit »Kölnisch Wasser« einen etwas anderen Geruch verbinden:
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Der atmosphärische Kronleuchtersaal, im Jahr 1890 im Beisein von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht, ist historischer Teil der Kölner Abwasserentsorgung. Darüber hinaus ist er Schauplatz spannender Szenen aus Reinhard Rohns furiosem Köln Krimi. Hauptkommissar Jan Schiller ermittelt im Mordfall der Kölner Prostituierten Eva Engels. Regina, Evas schöne und rätselhafte Schwester, lässt derweil nicht davon ab, Privatdetektivin zu spielen. Nachdem auch Evas engster Freund erhängt in seiner Wohnung entdeckt wird, droht Regina bei den immer gefährlicher werdenden Nachforschungen ein Problem zu werden.“ Quelle “Kölnisch Wasser”,  ist im Emons Verlag erschienen und kostet 9,90€
Ganz doll empfehlen, möchte ich euch eine Führung mit Herrn Bröker, aber ihr müsst euch wahrscheinlich bis nächstes Frühjahr gedulden, die ist sehr witzig.
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Abenteuerlich:  Mikroorganismen und Gase, aber  die Steb hat auf uns aufgepasst!
Abenteuerlich: Mikroorganismen und Gase, aber die Steb hat auf uns aufgepasst!
Noch anzumerken. Das war jetzt das 3. Mal, dass ich unterirdisch (abgesehen von alten Kirchengemäuern) unterwegs war.  Zwei Gäste, waren mit dem Geruch und der Vorstellung, dass an dem Ort an dem diese Lesung stattfand, sonst Exkremente liegen, überfordert und haben die Örtlichkeit frühzeitig verlassen. 
Mein Sitznachbar glaubt in einer der Krimifiguren eine bekannte, Kölner Hebamme wieder  zu erkennen. Ich habe jetzt einen handsignierten Rohn zuhause und freue mich über die kurzweilige Lektüre!
28.09.14
Inzwischen habe ich den Roman  gelesen. Ich mag die Figur Jan Schiller, ein einsamer Wolf der zwischen den Frauen hin und her irrt. Die Nebenhandlung gefällt mir weniger, aber wenn es sie nicht gäbe, dann hätte es keine  Lesung im Kronleuchtersaal gegeben ;-) . 

Das Rosie Projekt- Graeme Simsion mit Robert Stadlober, in der Mayerschen, in Köln

Mit Robert Stadlober , Graeme Simsion und Cordelia Borschardt auf dem Weg nach Hollywood ;-) !

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Am Donnerstag war ich zur Lesung „das Rosie Projekt”, in der Mayerschen. Irgendwie war da Ablauftechnisch, zur Freude, des vorwiegend weiblichen Publikums, etwas schief gelaufen. Denn der Autor,Graeme Simison und Robert Stadlober, spazierten schon früher als erwartet durch die Etage.  Graeme schäkerte mit den Leserinnen, die nicht so zahlreich, wie man es vermutet, wenn ein Weltbestseller präsentiert wird, erschienen waren. Aber das lag sicher nicht an Graeme, sondern an dem Verkehrschaos in der Stadt, dass sich durch den KVB Streik, plus Blechlawine ergeben hatte.

Graeme zum Anfassen, nutzte die Zeit und signierte schon mal Bücher und posierte für Handyfotos. Stadlober mit Hut, hatte sein Handy leise gestellt , bis auf den Extra-Klingelton für Hollywood und betätigte sich als Kellner, schenkte der Moderatorin und deutscher Lektorin Cordelia Borschardt, Wein ein und zeigte, wie man mit einem Feuerzeug Bierflaschen öffnet.
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Zeit ist im Leben von Don, dem Protagonisten des oben genannten Romans „Das Rosie Projekt“ ein wichtiger Faktor. Sie bietet Sicherheit und hilft, den Tag zu strukturieren und zu optimieren.

Don ist Professor und beschäftigt sich mit Genetik und wirkt ein wenig strange. Sein Leben ist rational, er hat nur wenige „Freunde“ und ist auf der Suche nach einer optimalen Lebenspartnerin. Dazu hat er einen 16 Seitigen Fragebogen verfasst, ähnlich wie ein Multiple Choice Test, mit Fangfragen, die das Ergebnis noch mal überprüfen.
Doch dann kommt ihm das Leben, in Person einer Frau, die sein ganzes Programm auf den Kopf stellt, dazwischen. Sie bittet ihn um Hilfe als Genetiker, auf der Suche nach ihrem biologischen Vater…
DSC_3453Cordelia Borschardt, führte charmant und souverän durch den Abend!
Jetzt müssen sich die Germanisten und Literaturwissenschaftler feste anschnallen, jetzt kommen dieInformatiker und IT Berater!
„Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der Australier Graeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. ›Das Rosie-Projekt‹ wurde in 40 Länder verkauft.
Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourn“ Quelle und Leseprobe

Graeme Simsion hat die Rechte an Hollywood verkauft und weil es zuerst ein Drehbuch gab, auch das Drehbuch, welches Hollywood, eigentlich in die Hände eines Scriptschreibers , legen wollte, aber Graeme wusste dies zu verhindern. Einzig und allein, auf die Rollenbesetzung hat Graeme keinen Einfluß, dabei gäbe es doch da schon Robert Stadlober, der den deutschen Text für das Hörbuch eingelesen hat.
Die Lesung fand in der Mayerschen Buchhandlung statt, die immer wieder beweist, es finden auch Literaturveranstaltungen, jenseits der Lit. Cologne, statt.
Der Roman ist im Fischerverlag erschienen und kostet 18,99 €

Ryad Assani-Razaki und Suzanne von Borsody, auf der Lit. Cologne 2014


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So ich mache es mir heute ganz einfach, nach acht Nächten auf der Lit .Cologne, steht mir der Sinn nach Couch. Aber das geht doch nicht, bevor ich euch noch schnell etwas über den gestrigen Abend, in der Kulturkirche Köln, erzählt habe.
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Ryad Assani- Razaki ist ein charmanter, 1981 in Benin geborener Informatiker, der 2004 nach Kanada übergesiedelt ist. Er schreibt seit frühester Jugend und debütierte mit seinem Kurzgeschichtenband  Deux cercles (Zwei Kreise),  der noch nicht in deutscher Sprache erschienen ist. Auf die Lit. kam er gestern mit seinem Roman „Iman“, aus dem die wunderschöne Suzanne von Borsody las und Lust auf mehr machte.
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“Iman kreist um das harte Leben dreier Straßenkinder in einem namenlosen afrikanischen Staat. Ryad Assani-Razaki beschreibt, warum so viele Menschen die gefährliche Flucht per Boot nach Europa wagen und alles hinter sich lassen. In diesem wuchtigen, fiebrigen Buch steckt neben der Tragödie Afrikas auch dessen Kraft und Reichtum.”Quelle
Durch den Abend führte Carine Debrabandère , die Razaki auch fragte, wie er schreibt, seit Kehlmann`s Roman Ruhm, denke ich immer …“in der Badewanne“.
Razakis Antwort war da pragmatisch , er würde auf dem Computer schreiben, sonst müsste er ja alles zwei mal schreiben ;-))))))))
Die Veranstaltung fand in meiner Lieblingskirche statt, der Kulturkirche Köln.
……und da müsst ihr jetzt durch !
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der Hausherr ;-)
der Hausherr ;-)
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Sasa Stanisic mit “Vor dem Fest”, auf der Lit.Cologne 2014

 

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Wenn man so wie ich an acht Tagen hintereinander, 9 verschiedene Literaturveranstaltungen besucht, an manchen Tagen, teilweise noch arbeitet oder andere Verpflichtungen hat, dann kann es schon mal passieren, dass einem die Geschichten durcheinander geraten. 
Dann passiert genau das Gegenteil, von dem was Christine Westermann über Sasa Stanisic `s Roman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“, empfiehlt:
Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf ein Mal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“ .
Ich habe in diesen Tagen mit großen Löffeln gegessen, weit mehr als ich das so schnell verdauen kann. Literarisch gesehen, hat mir am besten, die Lesung zu Sasa Stanisic`s Roman, „Vor dem Fest“, gefallen. Er ist  witzig und zärtlich,  manchmal poetisch, spielt mit Bildern und Sprache  und man spürt die Liebe, des Autoren  zu seinen Figuren. 
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Er spielt mit Worten, so als hätte er diese Sprache erfunden und meint ganz bescheiden, das würde jeder können. Aber das stimmt nicht. Interessant war an diesem Abend, im grünem Saal, der Comedia, wie sein Roman entstanden ist.  Ähnlich der Anatomie eines Körpers, hat er seinen Roman zusammen gesetzt. Schicht für Schicht ist daraus, der Mikrokosmos  eines  Dorfes und seiner Bewohner, in der Uckermark entstanden, wie es überall in Deutschland, vielleicht auf der Welt  sein könnte. Worte sind bei ihm nie beliebig. Er hat in Archiven recherchiert und Teile übernommen und seinen Fundstücken,  manchmal mit einem  Satz, eine neue Wendung gegeben. So ist, mit  “Vor dem Fest”, ein Stück Heimat, entstanden.   Wie sagte er an diesem Abend: “Dem Starken, ist jede Heimat recht!  
Und weil das nächste Event schon vor der Tür steht, hier ein kleiner Auszug aus dem Text- Einblicke in die Leber, wie er sagt ;-)
„Wir trinken in Ullis Garage, weil nirgends sonst Sitzgelegenheiten und Lügen und ein Kühlschrank, so zusammen kommen, dass es für die Männer miteinander und mit Alkohol schön und gleichzeitig nicht zu schön ist.
Nirgends, wo nicht Zuhause ist, gibt es überdacht und in Laufdistanz Pils und Sky Bundesliga und Rauchen und Unter-sich-Sein. 
Alle Ehre, Gleis 1. In Gleis 1 willst du aber nicht picheln. Du willst dir ein Abendessen leisten, vielleicht zu einem Jubiläum. Weil, betrink dich mal, während dich Plastikblumen und Radtouristen angucken. Ab und an besorgt Veronika echte Tulpen. Betrink dich mal, während dich echte Tulpen angucken“ 
Noch mehr? Hier geht es lang! 
Noch mehr Bilder, die sprechen für sich. Vor dem Fest, dass muss ich haben!!!

Mittwoch, 19. März 2014

Sasa Stanisic auf der Lit.Cologne 2014 - Bilder

So jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder, vom gestrigen Abend runter. Weil dieser PC ist mir schon zwei mal abgeschmiert ( und ich habe eine neue Festplatte bekommen (ZWEI MAL ) Tiramisu will meinen Laptop für eine Einleitung zu einem Paper(sie hat ihren in Maastricht) und für ein Schreibtalent wie Sasa Stanisic, muss ich mich mit dem Text ja ein wenig anstrengen. Um mein Haushaltsbudget nicht über zu strapazieren, habe ich mir erst mal „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gekauft, mich aber bei der Lesung zu „Vor dem Fest“ direkt geärgert, diesen Roman muuuusssssss ich haben.

In der der Einleitung zu oben genannten Roman, ist übrigens der Titel mit "Vor den Frost" angegeben ;-) 

Über „Wie der Soldat das Grammophon repariert", schreibt Christine Westermann:

„Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf einmal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“






Sonntag, 16. März 2014

#Litgeflüster ;-) Kleine Geschichten rund um die Lit.Cologne!

#Litgeflüster




So es ist 12 Uhr und ich habe mich wieder ins Bett verkrochen, nachdem ich einen Beitrag über Jonasson fertig gestellt habe. Er sollte lustig werden, aber der Jonasson ist schon lustig für zwei , auch wenn einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt. Eigentlich wollte ich in die Badewanne. Ein leises Kratzen im Hals mahnt mich zur Vorsicht. Ich werde heute wieder zwei Stunden in der Kälte stehen werden, um einen guten Platz zu erwischen . Meistens lohnt sich das.

Gestern ist mir Frau Dreist begegnet - Frau Dreist kommt eine Stunde später und betätigt sich als Seiteneinsteiger und behauptet dann treudoof , keine Angst ihr kommt alle rein.
Gestern kam sie noch damit durch, gestern ! (Diese Ethnie ist mir nicht fremd, da ich ja als Fotografin trotz Knie, einen schnellen Fuß habe ;-)
Sollten sie mir jedoch heute  zu nahe kommen, dann passen sie gut auf, ich könnte meine Contenance verlieren......obwohl ich weiß das macht hässlich......

Einmal sind wir im diesem Jahr schon angestanden, obwohl wir Platzkarten hatten, das kam sehr wahrscheinlich davon, weil wir das auf der Lit.so gewöhnt sind, wir haben jetzt noch rote Flecken auf der Stirn, vom draufhauen ;-)

Was mir am Herzen liegt:

In einem Interview des Kölner-Stadt-Anzeigers mit Martin Oehlen und Lit.Cologne Chef Osnowski fragte Oehlen:
Könnte man bei den Top-Veranstaltungen die Preise anheben?
Osnowski: Ich glaube tatsächlich, dass wir an der einen oder anderen Stelle zu defensiv sind. Da kommen wir noch immer von der Vorstellung der Literaturvermittlung her: Literaturveranstaltungen kosten nichts oder wenig. Aber da hat sich vieles verändert. Man schaue nur auf Autoren wie Jan Weiler oder Wladimir Kaminer, die mit ihren Lesungen große Tourneen veranstalten und deutlich höhere Preise nehmen als wir. Aber uns ist ganz wichtig, dass wir ein Festival bleiben, das im Prinzip für jeden zugänglich ist. So wird es immer preisgünstige Angebote geben.“

Aber Herr Oehlen , die Preise wurden schon des öfters angehoben und es gibt doch schon jetzt Bezahlreihen. Sie trifft es doch nicht, sie kommen doch mit den Honoratioren der Stadt,
überall umsonst rein. Sie vergessen dabei, das man, wenn man z.B. von der Arbeit mit dem Auto anreist, mit der Zeit fürs Anstehen, doch locker zusätzlich auf 10-12 € Parkgebühren kommt.
Wenn man wir wir ca. 7-10 Veranstaltungen besucht, dann kommt dabei, ohne Spesen, ein hübsches Sümmchen zusammen.
Am Freitag haben wir nach der Veranstaltung mit Zadie Smith noch eine ältere Lady, zu
einer Bahnstation gefahren.Sie hatte schon ein üppiges Sümmchen, bei der Hinfahrt vom Wiener Platz, mit der Taxe, zum Schauspielhaus, blechen musste (ganz Köln stand im, Stau)

Mit unter den Honoratioren der Stadt, saß nur ein paar Plätze neben uns, übrigens Joachim Kroll.

Heute geht es, das ist Utas Wahl, zu Kim Leine und Richie Müller zum „Ewigkeitsfjord“. Uta hat es mit Ureinwohnern.

Samstag, 8. März 2014

Erwin Mord& Ente – Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.

Thomas Krüger und Dietmar Bär präsentieren, das neue Ermittler Duo, Erwin Düsendieker und Ente, in der Mayerschen in Köln!

DSC 8961 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
Man muss ja nicht glauben nur auf der Lit. Cologne gäbe es gute Lesungen, manchmal genügt es sich in den Buchhandlungen in Köln umzuschauen. Da gibt es sehr schöne Veranstaltungen mit Lokalkolorit, wenn z.B. ein Kölner “Tatort Kommissar” und ein Bergisch Gladbacher auf Lesereise gehen.Gestern bin ich also dort den Beiden begegnet und es kann sein, das ich gestern den ungewöhnlichsten Ermittler Duo, der letzten Jahre begegnet bin.
 DSC 88931 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
Erwin Düsendieker, der Held der Geschichte, gilt im Dorf als beschränkt. Er ist der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten und läuft gerne in Gummistiefeln und Jogginghose herum. Auf dem Kopf trägt er meist die Polizeimütze seines verstorbenen Vaters. Begleitet wird er dabei von seiner Laufente, die ihm tapfer zur Seite steht und nur reißaus nimmt, wenn es für Erwin brenzlig wird.
Erwin lebt in der alten Polizeiwache seines Vaters. Es mag sein , dass er kein Schnelldenker ist und auch seine Gedanken manchmal unsortiert durch seinen Kopf jagen, aber ganz so beschränkt wie die Menschen im Dorf glauben, ist er nicht. In seinem Wintergarten hat er sich eine Bibliothek zusammen gestellt und mitten drin steht eine goldene Badewanne, in die sich Erwin zurückzieht, wenn er entspannen will.
DSC 8966 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
„ Eines Tages aber stolpert er in einen Kriminalfall mit geradezu höllischen Dimensionen und muss ihn lösen – zusammen mit Lothar, der sich im Zuge des Abenteuers als wahre Ermittlungsente entpuppt.
Der Autor: Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten – u.a. an Donald Duck. Mit “Erwin, Mord & Ente” legt er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der »Ermittlungsente« Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln.“
DSC 8883 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.

nw-news

Dietmar Bär, hat das gestern in der Mayerschen, himmlisch vorgelesen . Krügers Krimi ist lustig , rasant, spannend und entlarvend. Es gab viel zu lachen und wer es verpasst hat – kein Problem, der kann sich das Ganze auch zuhause anhören, Dietmar Bär hat das Hörbuch gelesen. Und wenn ich Dietmar Bär auf dem Umschlag, mit Polizeimütze sehe, dann schreit der Roman nach einer Verfilmung!

Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln

Lit.Cologne 2014 – kundenfeindliche Geheimniskrämerei und Desorganisation!

 DSC 4842lit Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Es ist ja nicht so, als wäre dieser Winter nicht schon Herausforderung genug im Hause Zabaione. Tiramisu hat in Maastricht ihr Zimmer geräumt, weil sie Mäuse hatte, denen sie nicht mit Gift zu Leibe rücken wollte, auch weil eine verwesende Maus, unter der Küchenzeile, keine Verbesserung der Wohnqualität ist. Jetzt pendelt sie zwischen drei Städten im Examensstress. Die Maastrichter habe alle paar Wochen diesen Ausnahmezustand. Die Kisten hat sie zu mir gebracht, damit ich auch was davon habe icon wink Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln Panetoni (es handelt sich über einen gutaussehenden schlanken Boy, den ich meinen Sohn nenne)und Soja reisen für ein/zwei Wochen aus Melbourne an. Ich habe noch keinen einzigen Keks gebacken und dazwischen auch noch das Lit. Theater. 
Noch nie war ich bei der Buchung der Karten so außer mir, wie  in diesem Jahr  und der Chor derjenigen, ob die Lit. Cologne den Bogen nicht allmählich überspannt hat und ob sie sich das überhaupt noch antun sollen, wird größer.
 Theaternacht 2013 184 Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Mit der ganzen Geheimniskrämerei, ist es soweit gekommen, das dann unter dem Ansturm, der Käufer, die Leitungen zusammenbrechen und das mindestens ein Ticketshop, den ganzen Tag ohne Programme blieb. 
Ein einziges Exemplar hat es in den Rodenkirchener Ticketshop geschafft. Ich habe es einer Kundin abgeschwatzt, die es nach Rodenkirchen importiert hat. Sie war vorbereitet. Das Tablett, was ich mitgebracht habe, weil ich geahnt habe, das es ein Fiasko wird, wollte auch nicht ins Netz.
So saß ich dann, mit einer mir unbekannten Dame, Kopf an Kopf und habe mit ihr vierhändig in dem einen Programm geblättert und aus den kleinen Segmenten, die ich bei diesen Schnelldurchlauf aufnehmen konnte, drei Programmpunkte gebucht und meiner Freundin diese mitgeteilt, damit sie mir ihre Wünsche, via Whats App schicken konnte. U. war wenig amused , bei ihr wird gerade die Küche herausgerissen, im Gegensatz zu mir, ist es ihr egal, ob sie in der 35.Reihe sitzt.
Das Heftchen sollte an diesem Tag noch durch viele Hände gehen.
Ich habe jetzt, inklusive  Geschenke ca. 6-8 Programmpunkte gebucht. Doch mir ist ein wenig der Spaß vergangen, mich mit dem Programm auseinander zu setzen. Mit dabei Jonas Jonasson der mich mit seinem Roman mit dem Titel „ Die Analphabetin, die rechnen konnte“, z.Z. das Schmunzeln und das Fürchten lehrt icon wink Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln Außerdem gibt es, wieder eine Begegnung mit Simon Beckett (für den ich erst beim zweiten Anlauf Karten buchen konnte, weil ich zunächst davon ausging, ich hätte sie schon gebucht, aber wie soll das auch gehen, wenn ein ganzer Laden, sich ein Programm teilt. 
gerettete Bilder 15445 Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Das hat eine Mitbloggerin gepostet: „Also. Ich saß um 12.02 h pünktlich, fertig gefrühstückt und erwartungsfroh vor meinem Laptop und dann ging nix! Weder die Webseite von LitCologne noch KölnTicket waren erreichbar, unter dem großen Ansturm komplett zusammengebrochen. Hab mir dann das Programmheftchen in einer Buchhandlung besorgt und kam auf dem Weg zur Stadtbib unten am Neumarkt an einer langen Schlange vorbei. Da war es noch nicht mal 13.15 h und vor dem KölnTicket-Schalter standen bereits Dutzende Leute mit dem grünem Heftchen in der Hand und wollten Karten haben…“ 
Ich bin so sauer, das ich bis heute das Programm nicht gelesen habe. Weihnachten ist vorbei, das Söhnchen z.Zeit in Malaysia und ich mag das Programm immer noch nicht lesen, damit ich mich nicht so viel ärgern muss, falls ich beim blind booking wichtige Termine verpasst habe. Meine langjährige Lit Begleitung, droht mir im Wiederholungsfall abzuspringen. Sie braucht Zeit und die hatten wir nicht.
Dieser ganze Schlamassel ist hausgemacht von der Lit. und gewollt. In den ersten Tagen wurden bereits 70 % des Kartenkontingents verkauft.
Deshalb für alle die leer ausgegangen sind. 
Es gibt auch woanders in Köln interessante Veranstaltungen. 

Kölner lesen zu zweit!

Am 20. Januar um 20.00Uhr lesen Miriam Arens, Leiterin des Hospizes Johannes-Nepomuk-Haus und Volker Hein, Jugendreferent der Theatergemeinde Köln, Schauspieler und Regisseur im Rahmen unserer Benefizreihe „Kölner lesen zu zweit“. Miriam Arens wird aus dem Buch „Nomadenkind. Meine Flucht aus dem Sudan und mein Weg zum Topmodel“ von Alek Wek lesen.Volker Hein liest Patrick Süskinds „Die Geschichte von Herrn Sommer“. Der Abend wird moderiert von Margarete von Schwarzkopf. Das ganze findet im Bauturm Theater statt.
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Außerdem lesen , z.B.lesen Dietmar Bär und Thomas Krüger, aus dem Kriminalroman „Erwin, Mord & Ente“
Köln. Am: Donnerstag, 23.01.2014
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Neumarkt Galerie / Neumarkt 2, 50667 Köln
Eintritt: 12,- €