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Sonntag, 8. März 2015

Die jungen Leute, von von J.D. Salinger

Drei frühe Kurzgeschichten, sind unter dem Titel „Die jungen Leute“, bei Piper erschienen.

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In den späten Siebzigern, habe ich den „Fänger im Roggen“ gelesen und war berührt von der Geschichte des Holden Caulfield, so nachhaltig, dass ich mir das Buch , Jahrzehnte später, noch mal in einer anderen Übersetzung geholt habe.(die ich gerade nicht finde….)
Es hatte natürlich noch einen anderen Grund, von J.D. Salinger, wurde nichts mehr vergleichbares veröffentlicht und vielleicht auch deswegen, weil der Autor das Licht der Öffentlichkeit scheute und vielleicht nichts vergleichbares, mehr geschrieben hat. So ging es mir auch mit „Die jungen Leute“ die im Original schon unter anderen Titel erschienen sind. Drei Kurzgeschichten mit zum Teil, scheinbar belangloser Konversation, die doch die Isoliertheit ihrer Protagonisten und deren Machtlosigkeit, auf den Fortgang der Geschichte erahnen lassen. So hat man sich in jungen Jahren vielleicht schon selber erlebt, als stiller Beobachter einer Metakommunikation, so als würde man nicht dazugehören und vielleicht ist sie heute eine Komplizin.
Das Buch hat ca. 67 Seiten, wobei die eigentlichen Kurzgeschichten nach Seite 32 enden. Es folgen ein Nachwort über die Bedeutung von J.D. Salinger in der Literatur, von Thomas Glavinic. Nun das braucht es nicht. Literatur braucht man nicht zu vergleichen oder deren Berechtigung zu beschreiben. Gute Literatur berührt, man kann sie fühlen, sie ist nicht beliebig und bleibt in unserem Herzen.
Der Fänger im Roggen wurde 60 Millionen mal verkauft und hat mich so nachhaltig berührt, das ich mir diesen kleinen Band, der außerdem biografisches enthält, ohne genauere Betrachtung, gekauft habe.
Natürlich habe ich mal etwas recherchiert, über J.D. Salinger, der sich nach seinem großen Erfolg aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und nur noch für sich geschrieben hat.

Salinger-Film heizt Gerüchte um unbekannte Werke an

Gerüchte über nie erschienene Bücher des Autors von “Der Fänger im Roggen” kursieren schon lange. Laut einer neuen Biografie soll es bald fünf Veröffentlichungen geben.“ 
Gerüchte über 16 fertige Bücher
Salingers Sohn Matthew trägt zusammen mit der Witwe Colleen O’Neill die Verantwortung für den Nachlass des Autors. Beide lehnten es laut New York Times ab, sich über mögliche Veröffentlichungspläne zu äußern. Allerdings hatte sich Matthew Salinger kürzlich kritisch über die Film- und Buch-Biographie geäußert. Er sei skeptisch, dass diese Dokumentation das öffentliche Verständnis für seinen Vater verbessern könne.
Seit einigen Jahren schon wird über weitere Veröffentlichungen bisher unbekannter Werke Salingers spekuliert. Manchen Gerüchten zufolge stapeln sich bis zu 16 fertige Bücher in seinem Tresor.“ Quelle
Vielleicht sollten wir (ich auch) es dabei belassen, aus Salingers Nachlass weitere Schätze heben zu wollen, sondern dankbar sein, für das was er uns mit auf den Weg gegeben hat und respektieren, dass er nichts mehr veröffentlichen wollte.
Einleitung von "Der Fänger im Roggen
Einleitung von “Der Fänger im Roggen
Die jungen Leute ist im Piper Verlag erschienen und kostet ca. 15 €ISBN 978-

Lit.Cologne, once more!

Kölns größtes Literaturfest, steht vor der Tür, die Lit.Cologne!

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Ich weiß noch, wie ich vor zwei Jahren mit der Kölner Verwandtschaft beim Kaffee saß, die Lit.Cologne lief gerade, da wurde mir in höchsten Tönen von Shades of Grey vorgeschwärmt, „das musst du lesen“
Nun selten hat man mich ähnlich sprachlos gesehen, wie nach dieser Buchempfehlung.
Mir waren auf der Lit.Cologne, gerade Hertha MüllerGorbatschow und Amos Oz, begegnet . Ich bin keine Intellektuelle, doch Hardcore geht mir völlig ab, obwohl ich weiß, dass Sex in jeglicher Ausprägung, eines der Leitmotive, der Menschheit ist, finde ich andere Grenzgänge, in ihrer Ausführung, doch wesentlich interessanter. Wie betrachtet ein Autor das Leben in Israel, wie verarbeitet ein Weltpolitiker sein Leben, was verwahrt Hertha Müller in ihren Schubladen, wie wird man Buchpreisträger u.u.u.
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Es ist nicht so, als hätte ich mich nie an diese Genre gewagt, immerhin habe ich einen Roche gelesen und als pubertierende, die z.T. schwülstige „Weltliteratur“ eines Leserings, auch in Ermangelung entsprechender Jugendliteratur.
Nun sitze ich Schnupfenkrank (heute habe ich frei und da darf das sein) vor meinem PC, in Erwartung der kommenden Wochen, mein Lieblingsfest steht kurz bevor:
die Lit.Cologne findet vom 11.3.–21.3.2015
Kinder, was haben wir uns wieder für einen Stress gemacht, um an Karten zu kommen.
Der ganze Hype rund um das Literaturfest, ist doch alles gar nicht nötig, möchte ich rufen. Weil für dieEvents, nach dem die meisten Menschen jagen, werden meistens wenig später, weitere Vorstellungen in den Raum, der großen Nachfrage, geworfen und auch weitere Kartenkontingente werden gefunden.
Es sollte für die Lit.Cologne, eine Art Quick „Tip“ geben, das würde das Buchen, deutlich vereinfachen ;-)
Außerdem finden in Köln doch dauernd Lesungen statt, auch solche, mit großen Namen und die Buchung ist völlig stressfrei!.
In diesem Jahr habe ich, weil die Karten so teuer geworden sind, drei Events auf dem Schirm die gar nichts kosten. Ich habe sogar meine Bär-Karten, wieder verkauft, nun ist der mir in der Mayerchen zu moderaten Preisen, auch viel volksnäher, als es in der expandierenden Litblase jemals noch möglich sein wird, begegnet. Es ist also jedem vernetzten Kölner möglich, Veranstaltungen zu besuchen, die gar nichts kosten, es ist eine Frage der Information.
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Es gibt noch Restkarten!
“lit.COLOGNE-Karten für ausverkaufte Veranstaltungen 2015
Wir freuen wir uns, dass nach Auflösung technischer Sperrungen ein Paket von insgesamt 1324 Eintrittskarten auch für bereits ausverkaufte Veranstaltungen in den Vorverkauf gelangt. Das Kontingent variiert zwischen 2 bis 30 Karten pro Veranstaltung.
Die Karten gibt es wie immer an den bekannten Vorverkaufsstellen, über koelnticket.deoder telefonisch unter 0221-2801.”
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr lit.COLOGNE-Team”Quelle
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Kostenfrei, allerdings musste man sich für diese Freikarten anstellen/bewerben, ist das Event im Kölner Dom, sind die Short Story Lesungen, bei 1live und der Literaturmarathon im WDR .
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Noch anzumerken, ich habe mich im #Litgeflüster, schon letztes Jahr über die steigenden Preise aufgeregt, nun haben sie sich teilweise verdoppelt, kann sein, dass ich aus dieser Umlaufbahn, der#Nachfrage, bald aussteige, weil mit den immer größer werdenden Sälen die Qualität der Darbietung sinkt .
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Lit.Cologne – der Vorverkauf beginnt am 2. Dez, 12 Uhr mitteleurop. Zeit.- notfalls auch ohne Programm ;-(

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Im Hause Zabaione gibt es keine Glaskugel, die Grundhaltung der Kolumnistin ist verhalten optimistisch. Über einen Bekannten sagt sie, er wäre ein Pessimist, er hat ihr da immer widersprochen und behauptet er sei ein Realist . Sie selbst bezeichnet sich als Optimist. Manchmal ist sie es müde, ihr Fähnchen hoch zuhalten und begeistert in Richtung Lit. Cologne zu schwenken, auch weil sie in diesem Jahr auf ihre Begleitung verzichten muss, weil diese sich in einer Weiterbildung befinden wird, deren Umfang heute noch in den Sternen liegt.
Warum ich das erzähle, weil das Booking für die Lit.Cologne wieder bevorsteht und noch keine rechte Vorfreude aufkommen mag. Worauf soll man sich auch freuen ? Auf ein Programm, dass  es erst  kurz vor Zwölf gibt, auf einen Kampf um etwas, dass keiner von uns zur Zeit benennen kann?
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Vielleicht ist dies ja schon ein Abgesang, vielleicht gehe ich demnächst nur noch zur Mayerchen oder zur Crime Cologne, weil da weiß man früh genug, wer wann kommt und überhaupt.
Lieber Georg, zu dir komm ich sehr wahrscheinlich auch nicht, weil bis Rodenkirchen schaffen es die Boten der Lit. nicht. Nicht das du darüber traurig bist, es gibt viele Veranstaltungen, für die du lieber Karten verkauftst . Insgeheim hoffst du, das dem Publikum langsam die Geduld zur Selbstgeißelung ausgeht und insgeheim frage ich mich auch jedesmal, warum ich mir diesen Wahnsinn überhaupt antue. Vielleicht aus Sentimentalität, weil ich schon viele tollen Augenblicke auf der Lit. erleben konnte, z.B. Jan Liefers mit  DBC Pierre, Gorbatschow, Herta Müller u.u.u.
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Sei es drum auf ein Neues, vielleicht ist die Lit.Cologne auch mal, zu einem Umdenken bereit, schauen wir mal.

So war es im letztem Jahr!

 Auszug aus Facebook :
“lit.COLOGNE hat einen Link geteilt.
lit.COLOGNE 2015: Der Vorverkauf startetVom 11.3. bis 21.3.2015 findet zum fünfzehnten Mal die lit.COLOGNE – das internationaleLiteraturfest – statt.Am Dienstag, 2. Dezember 2014 um 12 Uhr startet der Kartenvorverkauf für das
15. Mal! Ebenfalls ab 2.12. erhalten Sie die Programmhefte an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Buchhandel. Informationen zum Programm gibt es ab 2.12. auch unter www.litcologne.de.
Startseite | lit.COLOGNE
www.lit-cologne.de
Das 15. Mal findet statt vom 11. bis 21. März 2015. Das Programm wird am Dienstag, 2.12.2014 veröffentlicht; der Kartenvorverkauf startet ab 12:00 Uhr mittags.

” Die Zukunft, ist keine dumme Sau – Rückblick auf die Lit.Cologne 2014


So war das 14. Mal Lit.Cologne :-)

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Die Zukunft ist eine dumme Sau, kann man jetzt an meinen Kühlschrank lesen, auch wenn die Autorin dieser Kolumne, von Haus aus Optimistin ist, kann sie damit leben. Uta führt grünen Taschen beim Einkauf spazieren, die von einer überraschenden Qualität sind. Wir mochten die Gummibärchen, in homöopathischen Dosen.
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mit Hedwig Neven DuMont
Mit Simon Beckett, ging es am Donnerstag aufs Schiff. Er hat einen neuen Krimi geschrieben, der in Südfrankreich spielt und nicht zu der David-Hunter-Reihe gehört. Allen Fans sei gesagt, es geht mit David Hunter weiter, die Fortsetzung ist schon in Arbeit. Hier hat mir besonders das Team gefallen, mit Margarete von Schwarzkopf, die, die deutsche Stimme Nikolaus Bender, auch zu Wort kommen lies.
Mittags oder morgens um 12:00 habe ich erst Mal ein paar Ohrenküsse bekommen, wie das geht könnt ihr hier nachlesen. 
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Am Abend ging es dann Zadie Smith, deren tragikomischer Roman London NW, erzählt von vier Londonern – Leah, Natalie, Felix und Nathan –, die zwar den sozialen Wohnungsbau ihrer Kindheit verlassen haben, doch bis zum heutigen Tag im Londoner Nordwesten leben.
Am Samstag, hatten wir viel Spaß mit Jonas Jonasson und Team im Börsensaal .
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 Auf unserer Reise zum Ewigkeitsfjord, ist es zur Meuterei gekommen! 
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Am Montag hat uns Frank Schätzing den Naostkonflikt erklärt und das war eine Performance, der besonderen Art. 

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Am Dienstag ist Uta fremd gegangen(ich auch)…..sie war bei Jan Costin Wagner, im Polizeipräsidium, der deutsche Autor lebt mit seiner Familie, überwiegend in Finnland . Sie schrieb mir ganz kurz: 
Seine Romane, jetzt der 5. innerhalb von 11 Jahren, spielen in Finnland. Orte zum größten Teil identisch, Figuren besonders die Hauptfigur sind Fiktion. Der Inhalt ist in der Ich-Form, der jeweiligen Personen gehalten, sie erzählen wie und warum es passiert und was sie denken. 
In diesem Roman sind 3 Geschichten verwoben zu einem : Tot einer Tochter – Autounfall mit Fahrerflucht, Amoklauf eines 19 jährigen , der von klein an, unterdrückt wurde .Außerdem erzählt er von einem Investmentbanker, der seine Freundin umbringt, die seine große Liebe ist, aber gesellschaftlich überhaupt nicht zu ihm passt. Die Vorlesung war sehr gut und spannend.
Der Autor ist sehr mit seiner Hauptfigur, ein Polizist, der ebenfalls sehr menschlich ist und auf eine wundersame Art mit Tod, Mord verbunden ist, und ein großes Einfühlungsvermögen, für die Opfer und Hinterbliebenen hat.“ 
Bild Uta!
Bild Uta!
Mein Abend führte mich in die Comedia, zu Sasa Stanisic, der nicht nur auf der Leibziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, sondern „meine“ persönliche, literarische Entdeckung auf der Lit. Cologne 2014, ist. Seinen Roman „Vor dem Fest“, kann ich nur empfehlen.
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Am Mittwoch waren Uta und ich und….. in dem Dokumentarfilm „Moskauer Prozesse“ im FilmForum.
Milo Rau, hat die Moskauer Prozesse noch einmal nachgestellt, mit Zeitzeugen und Vertretern aus allen Gruppierungen, um mit ihnen ergebnisoffen, neu verhandelt. Das witzige, es gab dabei Störungen.
Er läuft zur Zeit im Kino! 
Unsere letzte Veranstaltung, führte uns in meine Lieblingskirche zu Ryad Assani- Razaki,
der mit seinem Roman Iman, da war, dessen deutsche Übersetzung, von der wunderbaren und zeitlos schönen Suzanne von Borsody gelesen wurde.
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Wir haben also, bis auf ein paar Abstriche, alles richtig gemacht. 
Wir würden uns wünschen, dass wir das nächste Mal, Zeit genug haben, das Programm zu lesen, bevor der Vorverkauf eröffnet wird. So etwas wie blind booking, darf es nicht mehr geben- zur Erinnerung, im Rodenkirchener Ticketshop gab es kein Programm.

 Ihre

Zabaione ;-) 

Mittwoch, 19. März 2014

Sasa Stanisic auf der Lit.Cologne 2014 - Bilder

So jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder, vom gestrigen Abend runter. Weil dieser PC ist mir schon zwei mal abgeschmiert ( und ich habe eine neue Festplatte bekommen (ZWEI MAL ) Tiramisu will meinen Laptop für eine Einleitung zu einem Paper(sie hat ihren in Maastricht) und für ein Schreibtalent wie Sasa Stanisic, muss ich mich mit dem Text ja ein wenig anstrengen. Um mein Haushaltsbudget nicht über zu strapazieren, habe ich mir erst mal „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gekauft, mich aber bei der Lesung zu „Vor dem Fest“ direkt geärgert, diesen Roman muuuusssssss ich haben.

In der der Einleitung zu oben genannten Roman, ist übrigens der Titel mit "Vor den Frost" angegeben ;-) 

Über „Wie der Soldat das Grammophon repariert", schreibt Christine Westermann:

„Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf einmal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“






Sonntag, 16. März 2014

#Litgeflüster ;-) Kleine Geschichten rund um die Lit.Cologne!

#Litgeflüster




So es ist 12 Uhr und ich habe mich wieder ins Bett verkrochen, nachdem ich einen Beitrag über Jonasson fertig gestellt habe. Er sollte lustig werden, aber der Jonasson ist schon lustig für zwei , auch wenn einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt. Eigentlich wollte ich in die Badewanne. Ein leises Kratzen im Hals mahnt mich zur Vorsicht. Ich werde heute wieder zwei Stunden in der Kälte stehen werden, um einen guten Platz zu erwischen . Meistens lohnt sich das.

Gestern ist mir Frau Dreist begegnet - Frau Dreist kommt eine Stunde später und betätigt sich als Seiteneinsteiger und behauptet dann treudoof , keine Angst ihr kommt alle rein.
Gestern kam sie noch damit durch, gestern ! (Diese Ethnie ist mir nicht fremd, da ich ja als Fotografin trotz Knie, einen schnellen Fuß habe ;-)
Sollten sie mir jedoch heute  zu nahe kommen, dann passen sie gut auf, ich könnte meine Contenance verlieren......obwohl ich weiß das macht hässlich......

Einmal sind wir im diesem Jahr schon angestanden, obwohl wir Platzkarten hatten, das kam sehr wahrscheinlich davon, weil wir das auf der Lit.so gewöhnt sind, wir haben jetzt noch rote Flecken auf der Stirn, vom draufhauen ;-)

Was mir am Herzen liegt:

In einem Interview des Kölner-Stadt-Anzeigers mit Martin Oehlen und Lit.Cologne Chef Osnowski fragte Oehlen:
Könnte man bei den Top-Veranstaltungen die Preise anheben?
Osnowski: Ich glaube tatsächlich, dass wir an der einen oder anderen Stelle zu defensiv sind. Da kommen wir noch immer von der Vorstellung der Literaturvermittlung her: Literaturveranstaltungen kosten nichts oder wenig. Aber da hat sich vieles verändert. Man schaue nur auf Autoren wie Jan Weiler oder Wladimir Kaminer, die mit ihren Lesungen große Tourneen veranstalten und deutlich höhere Preise nehmen als wir. Aber uns ist ganz wichtig, dass wir ein Festival bleiben, das im Prinzip für jeden zugänglich ist. So wird es immer preisgünstige Angebote geben.“

Aber Herr Oehlen , die Preise wurden schon des öfters angehoben und es gibt doch schon jetzt Bezahlreihen. Sie trifft es doch nicht, sie kommen doch mit den Honoratioren der Stadt,
überall umsonst rein. Sie vergessen dabei, das man, wenn man z.B. von der Arbeit mit dem Auto anreist, mit der Zeit fürs Anstehen, doch locker zusätzlich auf 10-12 € Parkgebühren kommt.
Wenn man wir wir ca. 7-10 Veranstaltungen besucht, dann kommt dabei, ohne Spesen, ein hübsches Sümmchen zusammen.
Am Freitag haben wir nach der Veranstaltung mit Zadie Smith noch eine ältere Lady, zu
einer Bahnstation gefahren.Sie hatte schon ein üppiges Sümmchen, bei der Hinfahrt vom Wiener Platz, mit der Taxe, zum Schauspielhaus, blechen musste (ganz Köln stand im, Stau)

Mit unter den Honoratioren der Stadt, saß nur ein paar Plätze neben uns, übrigens Joachim Kroll.

Heute geht es, das ist Utas Wahl, zu Kim Leine und Richie Müller zum „Ewigkeitsfjord“. Uta hat es mit Ureinwohnern.

Samstag, 8. März 2014

Erwin Mord& Ente – Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.

Thomas Krüger und Dietmar Bär präsentieren, das neue Ermittler Duo, Erwin Düsendieker und Ente, in der Mayerschen in Köln!

DSC 8961 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
Man muss ja nicht glauben nur auf der Lit. Cologne gäbe es gute Lesungen, manchmal genügt es sich in den Buchhandlungen in Köln umzuschauen. Da gibt es sehr schöne Veranstaltungen mit Lokalkolorit, wenn z.B. ein Kölner “Tatort Kommissar” und ein Bergisch Gladbacher auf Lesereise gehen.Gestern bin ich also dort den Beiden begegnet und es kann sein, das ich gestern den ungewöhnlichsten Ermittler Duo, der letzten Jahre begegnet bin.
 DSC 88931 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
Erwin Düsendieker, der Held der Geschichte, gilt im Dorf als beschränkt. Er ist der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten und läuft gerne in Gummistiefeln und Jogginghose herum. Auf dem Kopf trägt er meist die Polizeimütze seines verstorbenen Vaters. Begleitet wird er dabei von seiner Laufente, die ihm tapfer zur Seite steht und nur reißaus nimmt, wenn es für Erwin brenzlig wird.
Erwin lebt in der alten Polizeiwache seines Vaters. Es mag sein , dass er kein Schnelldenker ist und auch seine Gedanken manchmal unsortiert durch seinen Kopf jagen, aber ganz so beschränkt wie die Menschen im Dorf glauben, ist er nicht. In seinem Wintergarten hat er sich eine Bibliothek zusammen gestellt und mitten drin steht eine goldene Badewanne, in die sich Erwin zurückzieht, wenn er entspannen will.
DSC 8966 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.
„ Eines Tages aber stolpert er in einen Kriminalfall mit geradezu höllischen Dimensionen und muss ihn lösen – zusammen mit Lothar, der sich im Zuge des Abenteuers als wahre Ermittlungsente entpuppt.
Der Autor: Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten – u.a. an Donald Duck. Mit “Erwin, Mord & Ente” legt er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der »Ermittlungsente« Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln.“
DSC 8883 Erwin Mord& Ente   Lesung in der Mayerschen in Köln mit Thomas Krüger und Dietmar Bär.

nw-news

Dietmar Bär, hat das gestern in der Mayerschen, himmlisch vorgelesen . Krügers Krimi ist lustig , rasant, spannend und entlarvend. Es gab viel zu lachen und wer es verpasst hat – kein Problem, der kann sich das Ganze auch zuhause anhören, Dietmar Bär hat das Hörbuch gelesen. Und wenn ich Dietmar Bär auf dem Umschlag, mit Polizeimütze sehe, dann schreit der Roman nach einer Verfilmung!

Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln

Lit.Cologne 2014 – kundenfeindliche Geheimniskrämerei und Desorganisation!

 DSC 4842lit Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Es ist ja nicht so, als wäre dieser Winter nicht schon Herausforderung genug im Hause Zabaione. Tiramisu hat in Maastricht ihr Zimmer geräumt, weil sie Mäuse hatte, denen sie nicht mit Gift zu Leibe rücken wollte, auch weil eine verwesende Maus, unter der Küchenzeile, keine Verbesserung der Wohnqualität ist. Jetzt pendelt sie zwischen drei Städten im Examensstress. Die Maastrichter habe alle paar Wochen diesen Ausnahmezustand. Die Kisten hat sie zu mir gebracht, damit ich auch was davon habe icon wink Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln Panetoni (es handelt sich über einen gutaussehenden schlanken Boy, den ich meinen Sohn nenne)und Soja reisen für ein/zwei Wochen aus Melbourne an. Ich habe noch keinen einzigen Keks gebacken und dazwischen auch noch das Lit. Theater. 
Noch nie war ich bei der Buchung der Karten so außer mir, wie  in diesem Jahr  und der Chor derjenigen, ob die Lit. Cologne den Bogen nicht allmählich überspannt hat und ob sie sich das überhaupt noch antun sollen, wird größer.
 Theaternacht 2013 184 Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Mit der ganzen Geheimniskrämerei, ist es soweit gekommen, das dann unter dem Ansturm, der Käufer, die Leitungen zusammenbrechen und das mindestens ein Ticketshop, den ganzen Tag ohne Programme blieb. 
Ein einziges Exemplar hat es in den Rodenkirchener Ticketshop geschafft. Ich habe es einer Kundin abgeschwatzt, die es nach Rodenkirchen importiert hat. Sie war vorbereitet. Das Tablett, was ich mitgebracht habe, weil ich geahnt habe, das es ein Fiasko wird, wollte auch nicht ins Netz.
So saß ich dann, mit einer mir unbekannten Dame, Kopf an Kopf und habe mit ihr vierhändig in dem einen Programm geblättert und aus den kleinen Segmenten, die ich bei diesen Schnelldurchlauf aufnehmen konnte, drei Programmpunkte gebucht und meiner Freundin diese mitgeteilt, damit sie mir ihre Wünsche, via Whats App schicken konnte. U. war wenig amused , bei ihr wird gerade die Küche herausgerissen, im Gegensatz zu mir, ist es ihr egal, ob sie in der 35.Reihe sitzt.
Das Heftchen sollte an diesem Tag noch durch viele Hände gehen.
Ich habe jetzt, inklusive  Geschenke ca. 6-8 Programmpunkte gebucht. Doch mir ist ein wenig der Spaß vergangen, mich mit dem Programm auseinander zu setzen. Mit dabei Jonas Jonasson der mich mit seinem Roman mit dem Titel „ Die Analphabetin, die rechnen konnte“, z.Z. das Schmunzeln und das Fürchten lehrt icon wink Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln Außerdem gibt es, wieder eine Begegnung mit Simon Beckett (für den ich erst beim zweiten Anlauf Karten buchen konnte, weil ich zunächst davon ausging, ich hätte sie schon gebucht, aber wie soll das auch gehen, wenn ein ganzer Laden, sich ein Programm teilt. 
gerettete Bilder 15445 Lit.Cologne 2014 – Blind booking in Köln
Das hat eine Mitbloggerin gepostet: „Also. Ich saß um 12.02 h pünktlich, fertig gefrühstückt und erwartungsfroh vor meinem Laptop und dann ging nix! Weder die Webseite von LitCologne noch KölnTicket waren erreichbar, unter dem großen Ansturm komplett zusammengebrochen. Hab mir dann das Programmheftchen in einer Buchhandlung besorgt und kam auf dem Weg zur Stadtbib unten am Neumarkt an einer langen Schlange vorbei. Da war es noch nicht mal 13.15 h und vor dem KölnTicket-Schalter standen bereits Dutzende Leute mit dem grünem Heftchen in der Hand und wollten Karten haben…“ 
Ich bin so sauer, das ich bis heute das Programm nicht gelesen habe. Weihnachten ist vorbei, das Söhnchen z.Zeit in Malaysia und ich mag das Programm immer noch nicht lesen, damit ich mich nicht so viel ärgern muss, falls ich beim blind booking wichtige Termine verpasst habe. Meine langjährige Lit Begleitung, droht mir im Wiederholungsfall abzuspringen. Sie braucht Zeit und die hatten wir nicht.
Dieser ganze Schlamassel ist hausgemacht von der Lit. und gewollt. In den ersten Tagen wurden bereits 70 % des Kartenkontingents verkauft.
Deshalb für alle die leer ausgegangen sind. 
Es gibt auch woanders in Köln interessante Veranstaltungen. 

Kölner lesen zu zweit!

Am 20. Januar um 20.00Uhr lesen Miriam Arens, Leiterin des Hospizes Johannes-Nepomuk-Haus und Volker Hein, Jugendreferent der Theatergemeinde Köln, Schauspieler und Regisseur im Rahmen unserer Benefizreihe „Kölner lesen zu zweit“. Miriam Arens wird aus dem Buch „Nomadenkind. Meine Flucht aus dem Sudan und mein Weg zum Topmodel“ von Alek Wek lesen.Volker Hein liest Patrick Süskinds „Die Geschichte von Herrn Sommer“. Der Abend wird moderiert von Margarete von Schwarzkopf. Das ganze findet im Bauturm Theater statt.
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Außerdem lesen , z.B.lesen Dietmar Bär und Thomas Krüger, aus dem Kriminalroman „Erwin, Mord & Ente“
Köln. Am: Donnerstag, 23.01.2014
Um: 20.15 Uhr
Wo: Mayersche Buchhandlung, Neumarkt Galerie / Neumarkt 2, 50667 Köln
Eintritt: 12,- €