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Sonntag, 8. März 2015

” Die Zukunft, ist keine dumme Sau – Rückblick auf die Lit.Cologne 2014


So war das 14. Mal Lit.Cologne :-)

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Die Zukunft ist eine dumme Sau, kann man jetzt an meinen Kühlschrank lesen, auch wenn die Autorin dieser Kolumne, von Haus aus Optimistin ist, kann sie damit leben. Uta führt grünen Taschen beim Einkauf spazieren, die von einer überraschenden Qualität sind. Wir mochten die Gummibärchen, in homöopathischen Dosen.
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mit Hedwig Neven DuMont
Mit Simon Beckett, ging es am Donnerstag aufs Schiff. Er hat einen neuen Krimi geschrieben, der in Südfrankreich spielt und nicht zu der David-Hunter-Reihe gehört. Allen Fans sei gesagt, es geht mit David Hunter weiter, die Fortsetzung ist schon in Arbeit. Hier hat mir besonders das Team gefallen, mit Margarete von Schwarzkopf, die, die deutsche Stimme Nikolaus Bender, auch zu Wort kommen lies.
Mittags oder morgens um 12:00 habe ich erst Mal ein paar Ohrenküsse bekommen, wie das geht könnt ihr hier nachlesen. 
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Am Abend ging es dann Zadie Smith, deren tragikomischer Roman London NW, erzählt von vier Londonern – Leah, Natalie, Felix und Nathan –, die zwar den sozialen Wohnungsbau ihrer Kindheit verlassen haben, doch bis zum heutigen Tag im Londoner Nordwesten leben.
Am Samstag, hatten wir viel Spaß mit Jonas Jonasson und Team im Börsensaal .
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 Auf unserer Reise zum Ewigkeitsfjord, ist es zur Meuterei gekommen! 
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Am Montag hat uns Frank Schätzing den Naostkonflikt erklärt und das war eine Performance, der besonderen Art. 

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Am Dienstag ist Uta fremd gegangen(ich auch)…..sie war bei Jan Costin Wagner, im Polizeipräsidium, der deutsche Autor lebt mit seiner Familie, überwiegend in Finnland . Sie schrieb mir ganz kurz: 
„Seine Romane, jetzt der 5. innerhalb von 11 Jahren, spielen in Finnland. Orte zum größten Teil identisch, Figuren besonders die Hauptfigur sind Fiktion. Der Inhalt ist in der Ich-Form, der jeweiligen Personen gehalten, sie erzählen wie und warum es passiert und was sie denken. 
In diesem Roman sind 3 Geschichten verwoben zu einem : Tot einer Tochter – Autounfall mit Fahrerflucht, Amoklauf eines 19 jährigen , der von klein an, unterdrückt wurde .Außerdem erzählt er von einem Investmentbanker, der seine Freundin umbringt, die seine große Liebe ist, aber gesellschaftlich überhaupt nicht zu ihm passt. Die Vorlesung war sehr gut und spannend.
Der Autor ist sehr mit seiner Hauptfigur, ein Polizist, der ebenfalls sehr menschlich ist und auf eine wundersame Art mit Tod, Mord verbunden ist, und ein großes Einfühlungsvermögen, für die Opfer und Hinterbliebenen hat.“ 
Bild Uta!
Bild Uta!
Mein Abend führte mich in die Comedia, zu Sasa Stanisic, der nicht nur auf der Leibziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, sondern „meine“ persönliche, literarische Entdeckung auf der Lit. Cologne 2014, ist. Seinen Roman „Vor dem Fest“, kann ich nur empfehlen.
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Am Mittwoch waren Uta und ich und….. in dem Dokumentarfilm „Moskauer Prozesse“ im FilmForum.
Milo Rau, hat die Moskauer Prozesse noch einmal nachgestellt, mit Zeitzeugen und Vertretern aus allen Gruppierungen, um mit ihnen ergebnisoffen, neu verhandelt. Das witzige, es gab dabei Störungen.
Er läuft zur Zeit im Kino! 
Unsere letzte Veranstaltung, führte uns in meine Lieblingskirche zu Ryad Assani- Razaki,
der mit seinem Roman Iman, da war, dessen deutsche Übersetzung, von der wunderbaren und zeitlos schönen Suzanne von Borsody gelesen wurde.
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Wir haben also, bis auf ein paar Abstriche, alles richtig gemacht. 
Wir würden uns wünschen, dass wir das nächste Mal, Zeit genug haben, das Programm zu lesen, bevor der Vorverkauf eröffnet wird. So etwas wie blind booking, darf es nicht mehr geben- zur Erinnerung, im Rodenkirchener Ticketshop gab es kein Programm.

 Ihre

Zabaione ;-) 

Sasa Stanisic mit “Vor dem Fest”, auf der Lit.Cologne 2014

 

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Wenn man so wie ich an acht Tagen hintereinander, 9 verschiedene Literaturveranstaltungen besucht, an manchen Tagen, teilweise noch arbeitet oder andere Verpflichtungen hat, dann kann es schon mal passieren, dass einem die Geschichten durcheinander geraten. 
Dann passiert genau das Gegenteil, von dem was Christine Westermann über Sasa Stanisic `s Roman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“, empfiehlt:
Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf ein Mal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“ .
Ich habe in diesen Tagen mit großen Löffeln gegessen, weit mehr als ich das so schnell verdauen kann. Literarisch gesehen, hat mir am besten, die Lesung zu Sasa Stanisic`s Roman, „Vor dem Fest“, gefallen. Er ist  witzig und zärtlich,  manchmal poetisch, spielt mit Bildern und Sprache  und man spürt die Liebe, des Autoren  zu seinen Figuren. 
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Er spielt mit Worten, so als hätte er diese Sprache erfunden und meint ganz bescheiden, das würde jeder können. Aber das stimmt nicht. Interessant war an diesem Abend, im grünem Saal, der Comedia, wie sein Roman entstanden ist.  Ähnlich der Anatomie eines Körpers, hat er seinen Roman zusammen gesetzt. Schicht für Schicht ist daraus, der Mikrokosmos  eines  Dorfes und seiner Bewohner, in der Uckermark entstanden, wie es überall in Deutschland, vielleicht auf der Welt  sein könnte. Worte sind bei ihm nie beliebig. Er hat in Archiven recherchiert und Teile übernommen und seinen Fundstücken,  manchmal mit einem  Satz, eine neue Wendung gegeben. So ist, mit  “Vor dem Fest”, ein Stück Heimat, entstanden.   Wie sagte er an diesem Abend: “Dem Starken, ist jede Heimat recht!  
Und weil das nächste Event schon vor der Tür steht, hier ein kleiner Auszug aus dem Text- Einblicke in die Leber, wie er sagt ;-)
„Wir trinken in Ullis Garage, weil nirgends sonst Sitzgelegenheiten und Lügen und ein Kühlschrank, so zusammen kommen, dass es für die Männer miteinander und mit Alkohol schön und gleichzeitig nicht zu schön ist.
Nirgends, wo nicht Zuhause ist, gibt es überdacht und in Laufdistanz Pils und Sky Bundesliga und Rauchen und Unter-sich-Sein. 
Alle Ehre, Gleis 1. In Gleis 1 willst du aber nicht picheln. Du willst dir ein Abendessen leisten, vielleicht zu einem Jubiläum. Weil, betrink dich mal, während dich Plastikblumen und Radtouristen angucken. Ab und an besorgt Veronika echte Tulpen. Betrink dich mal, während dich echte Tulpen angucken“ 
Noch mehr? Hier geht es lang! 
Noch mehr Bilder, die sprechen für sich. Vor dem Fest, dass muss ich haben!!!

Mittwoch, 19. März 2014

Sasa Stanisic auf der Lit.Cologne 2014 - Bilder

So jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder, vom gestrigen Abend runter. Weil dieser PC ist mir schon zwei mal abgeschmiert ( und ich habe eine neue Festplatte bekommen (ZWEI MAL ) Tiramisu will meinen Laptop für eine Einleitung zu einem Paper(sie hat ihren in Maastricht) und für ein Schreibtalent wie Sasa Stanisic, muss ich mich mit dem Text ja ein wenig anstrengen. Um mein Haushaltsbudget nicht über zu strapazieren, habe ich mir erst mal „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gekauft, mich aber bei der Lesung zu „Vor dem Fest“ direkt geärgert, diesen Roman muuuusssssss ich haben.

In der der Einleitung zu oben genannten Roman, ist übrigens der Titel mit "Vor den Frost" angegeben ;-) 

Über „Wie der Soldat das Grammophon repariert", schreibt Christine Westermann:

„Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf einmal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“