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Sonntag, 8. März 2015

Sasa Stanisic mit “Vor dem Fest”, auf der Lit.Cologne 2014

 

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Wenn man so wie ich an acht Tagen hintereinander, 9 verschiedene Literaturveranstaltungen besucht, an manchen Tagen, teilweise noch arbeitet oder andere Verpflichtungen hat, dann kann es schon mal passieren, dass einem die Geschichten durcheinander geraten. 
Dann passiert genau das Gegenteil, von dem was Christine Westermann über Sasa Stanisic `s Roman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“, empfiehlt:
Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf ein Mal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“ .
Ich habe in diesen Tagen mit großen Löffeln gegessen, weit mehr als ich das so schnell verdauen kann. Literarisch gesehen, hat mir am besten, die Lesung zu Sasa Stanisic`s Roman, „Vor dem Fest“, gefallen. Er ist  witzig und zärtlich,  manchmal poetisch, spielt mit Bildern und Sprache  und man spürt die Liebe, des Autoren  zu seinen Figuren. 
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Er spielt mit Worten, so als hätte er diese Sprache erfunden und meint ganz bescheiden, das würde jeder können. Aber das stimmt nicht. Interessant war an diesem Abend, im grünem Saal, der Comedia, wie sein Roman entstanden ist.  Ähnlich der Anatomie eines Körpers, hat er seinen Roman zusammen gesetzt. Schicht für Schicht ist daraus, der Mikrokosmos  eines  Dorfes und seiner Bewohner, in der Uckermark entstanden, wie es überall in Deutschland, vielleicht auf der Welt  sein könnte. Worte sind bei ihm nie beliebig. Er hat in Archiven recherchiert und Teile übernommen und seinen Fundstücken,  manchmal mit einem  Satz, eine neue Wendung gegeben. So ist, mit  “Vor dem Fest”, ein Stück Heimat, entstanden.   Wie sagte er an diesem Abend: “Dem Starken, ist jede Heimat recht!  
Und weil das nächste Event schon vor der Tür steht, hier ein kleiner Auszug aus dem Text- Einblicke in die Leber, wie er sagt ;-)
„Wir trinken in Ullis Garage, weil nirgends sonst Sitzgelegenheiten und Lügen und ein Kühlschrank, so zusammen kommen, dass es für die Männer miteinander und mit Alkohol schön und gleichzeitig nicht zu schön ist.
Nirgends, wo nicht Zuhause ist, gibt es überdacht und in Laufdistanz Pils und Sky Bundesliga und Rauchen und Unter-sich-Sein. 
Alle Ehre, Gleis 1. In Gleis 1 willst du aber nicht picheln. Du willst dir ein Abendessen leisten, vielleicht zu einem Jubiläum. Weil, betrink dich mal, während dich Plastikblumen und Radtouristen angucken. Ab und an besorgt Veronika echte Tulpen. Betrink dich mal, während dich echte Tulpen angucken“ 
Noch mehr? Hier geht es lang! 
Noch mehr Bilder, die sprechen für sich. Vor dem Fest, dass muss ich haben!!!

Mittwoch, 19. März 2014

Sasa Stanisic auf der Lit.Cologne 2014 - Bilder

So jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder, vom gestrigen Abend runter. Weil dieser PC ist mir schon zwei mal abgeschmiert ( und ich habe eine neue Festplatte bekommen (ZWEI MAL ) Tiramisu will meinen Laptop für eine Einleitung zu einem Paper(sie hat ihren in Maastricht) und für ein Schreibtalent wie Sasa Stanisic, muss ich mich mit dem Text ja ein wenig anstrengen. Um mein Haushaltsbudget nicht über zu strapazieren, habe ich mir erst mal „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gekauft, mich aber bei der Lesung zu „Vor dem Fest“ direkt geärgert, diesen Roman muuuusssssss ich haben.

In der der Einleitung zu oben genannten Roman, ist übrigens der Titel mit "Vor den Frost" angegeben ;-) 

Über „Wie der Soldat das Grammophon repariert", schreibt Christine Westermann:

„Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf einmal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“