Sonntag, 8. März 2015

Das Rosie Projekt- Graeme Simsion mit Robert Stadlober, in der Mayerschen, in Köln

Mit Robert Stadlober , Graeme Simsion und Cordelia Borschardt auf dem Weg nach Hollywood ;-) !

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Am Donnerstag war ich zur Lesung „das Rosie Projekt”, in der Mayerschen. Irgendwie war da Ablauftechnisch, zur Freude, des vorwiegend weiblichen Publikums, etwas schief gelaufen. Denn der Autor,Graeme Simison und Robert Stadlober, spazierten schon früher als erwartet durch die Etage.  Graeme schäkerte mit den Leserinnen, die nicht so zahlreich, wie man es vermutet, wenn ein Weltbestseller präsentiert wird, erschienen waren. Aber das lag sicher nicht an Graeme, sondern an dem Verkehrschaos in der Stadt, dass sich durch den KVB Streik, plus Blechlawine ergeben hatte.

Graeme zum Anfassen, nutzte die Zeit und signierte schon mal Bücher und posierte für Handyfotos. Stadlober mit Hut, hatte sein Handy leise gestellt , bis auf den Extra-Klingelton für Hollywood und betätigte sich als Kellner, schenkte der Moderatorin und deutscher Lektorin Cordelia Borschardt, Wein ein und zeigte, wie man mit einem Feuerzeug Bierflaschen öffnet.
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Zeit ist im Leben von Don, dem Protagonisten des oben genannten Romans „Das Rosie Projekt“ ein wichtiger Faktor. Sie bietet Sicherheit und hilft, den Tag zu strukturieren und zu optimieren.

Don ist Professor und beschäftigt sich mit Genetik und wirkt ein wenig strange. Sein Leben ist rational, er hat nur wenige „Freunde“ und ist auf der Suche nach einer optimalen Lebenspartnerin. Dazu hat er einen 16 Seitigen Fragebogen verfasst, ähnlich wie ein Multiple Choice Test, mit Fangfragen, die das Ergebnis noch mal überprüfen.
Doch dann kommt ihm das Leben, in Person einer Frau, die sein ganzes Programm auf den Kopf stellt, dazwischen. Sie bittet ihn um Hilfe als Genetiker, auf der Suche nach ihrem biologischen Vater…
DSC_3453Cordelia Borschardt, führte charmant und souverän durch den Abend!
Jetzt müssen sich die Germanisten und Literaturwissenschaftler feste anschnallen, jetzt kommen dieInformatiker und IT Berater!
„Kann ein international erfolgreicher IT-Berater einen großen Roman schreiben? Der Australier Graeme Simsion hat es bewiesen. Die ganze Welt ist in sein Buch verliebt. ›Das Rosie-Projekt‹ wurde in 40 Länder verkauft.
Graeme Simsion ist verheiratet und hat zwei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Melbourn“ Quelle und Leseprobe

Graeme Simsion hat die Rechte an Hollywood verkauft und weil es zuerst ein Drehbuch gab, auch das Drehbuch, welches Hollywood, eigentlich in die Hände eines Scriptschreibers , legen wollte, aber Graeme wusste dies zu verhindern. Einzig und allein, auf die Rollenbesetzung hat Graeme keinen Einfluß, dabei gäbe es doch da schon Robert Stadlober, der den deutschen Text für das Hörbuch eingelesen hat.
Die Lesung fand in der Mayerschen Buchhandlung statt, die immer wieder beweist, es finden auch Literaturveranstaltungen, jenseits der Lit. Cologne, statt.
Der Roman ist im Fischerverlag erschienen und kostet 18,99 €

” Die Zukunft, ist keine dumme Sau – Rückblick auf die Lit.Cologne 2014


So war das 14. Mal Lit.Cologne :-)

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Die Zukunft ist eine dumme Sau, kann man jetzt an meinen Kühlschrank lesen, auch wenn die Autorin dieser Kolumne, von Haus aus Optimistin ist, kann sie damit leben. Uta führt grünen Taschen beim Einkauf spazieren, die von einer überraschenden Qualität sind. Wir mochten die Gummibärchen, in homöopathischen Dosen.
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mit Hedwig Neven DuMont
Mit Simon Beckett, ging es am Donnerstag aufs Schiff. Er hat einen neuen Krimi geschrieben, der in Südfrankreich spielt und nicht zu der David-Hunter-Reihe gehört. Allen Fans sei gesagt, es geht mit David Hunter weiter, die Fortsetzung ist schon in Arbeit. Hier hat mir besonders das Team gefallen, mit Margarete von Schwarzkopf, die, die deutsche Stimme Nikolaus Bender, auch zu Wort kommen lies.
Mittags oder morgens um 12:00 habe ich erst Mal ein paar Ohrenküsse bekommen, wie das geht könnt ihr hier nachlesen. 
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Am Abend ging es dann Zadie Smith, deren tragikomischer Roman London NW, erzählt von vier Londonern – Leah, Natalie, Felix und Nathan –, die zwar den sozialen Wohnungsbau ihrer Kindheit verlassen haben, doch bis zum heutigen Tag im Londoner Nordwesten leben.
Am Samstag, hatten wir viel Spaß mit Jonas Jonasson und Team im Börsensaal .
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 Auf unserer Reise zum Ewigkeitsfjord, ist es zur Meuterei gekommen! 
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Am Montag hat uns Frank Schätzing den Naostkonflikt erklärt und das war eine Performance, der besonderen Art. 

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Am Dienstag ist Uta fremd gegangen(ich auch)…..sie war bei Jan Costin Wagner, im Polizeipräsidium, der deutsche Autor lebt mit seiner Familie, überwiegend in Finnland . Sie schrieb mir ganz kurz: 
Seine Romane, jetzt der 5. innerhalb von 11 Jahren, spielen in Finnland. Orte zum größten Teil identisch, Figuren besonders die Hauptfigur sind Fiktion. Der Inhalt ist in der Ich-Form, der jeweiligen Personen gehalten, sie erzählen wie und warum es passiert und was sie denken. 
In diesem Roman sind 3 Geschichten verwoben zu einem : Tot einer Tochter – Autounfall mit Fahrerflucht, Amoklauf eines 19 jährigen , der von klein an, unterdrückt wurde .Außerdem erzählt er von einem Investmentbanker, der seine Freundin umbringt, die seine große Liebe ist, aber gesellschaftlich überhaupt nicht zu ihm passt. Die Vorlesung war sehr gut und spannend.
Der Autor ist sehr mit seiner Hauptfigur, ein Polizist, der ebenfalls sehr menschlich ist und auf eine wundersame Art mit Tod, Mord verbunden ist, und ein großes Einfühlungsvermögen, für die Opfer und Hinterbliebenen hat.“ 
Bild Uta!
Bild Uta!
Mein Abend führte mich in die Comedia, zu Sasa Stanisic, der nicht nur auf der Leibziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, sondern „meine“ persönliche, literarische Entdeckung auf der Lit. Cologne 2014, ist. Seinen Roman „Vor dem Fest“, kann ich nur empfehlen.
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Am Mittwoch waren Uta und ich und….. in dem Dokumentarfilm „Moskauer Prozesse“ im FilmForum.
Milo Rau, hat die Moskauer Prozesse noch einmal nachgestellt, mit Zeitzeugen und Vertretern aus allen Gruppierungen, um mit ihnen ergebnisoffen, neu verhandelt. Das witzige, es gab dabei Störungen.
Er läuft zur Zeit im Kino! 
Unsere letzte Veranstaltung, führte uns in meine Lieblingskirche zu Ryad Assani- Razaki,
der mit seinem Roman Iman, da war, dessen deutsche Übersetzung, von der wunderbaren und zeitlos schönen Suzanne von Borsody gelesen wurde.
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Wir haben also, bis auf ein paar Abstriche, alles richtig gemacht. 
Wir würden uns wünschen, dass wir das nächste Mal, Zeit genug haben, das Programm zu lesen, bevor der Vorverkauf eröffnet wird. So etwas wie blind booking, darf es nicht mehr geben- zur Erinnerung, im Rodenkirchener Ticketshop gab es kein Programm.

 Ihre

Zabaione ;-) 

Ryad Assani-Razaki und Suzanne von Borsody, auf der Lit. Cologne 2014


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So ich mache es mir heute ganz einfach, nach acht Nächten auf der Lit .Cologne, steht mir der Sinn nach Couch. Aber das geht doch nicht, bevor ich euch noch schnell etwas über den gestrigen Abend, in der Kulturkirche Köln, erzählt habe.
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Ryad Assani- Razaki ist ein charmanter, 1981 in Benin geborener Informatiker, der 2004 nach Kanada übergesiedelt ist. Er schreibt seit frühester Jugend und debütierte mit seinem Kurzgeschichtenband  Deux cercles (Zwei Kreise),  der noch nicht in deutscher Sprache erschienen ist. Auf die Lit. kam er gestern mit seinem Roman „Iman“, aus dem die wunderschöne Suzanne von Borsody las und Lust auf mehr machte.
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“Iman kreist um das harte Leben dreier Straßenkinder in einem namenlosen afrikanischen Staat. Ryad Assani-Razaki beschreibt, warum so viele Menschen die gefährliche Flucht per Boot nach Europa wagen und alles hinter sich lassen. In diesem wuchtigen, fiebrigen Buch steckt neben der Tragödie Afrikas auch dessen Kraft und Reichtum.”Quelle
Durch den Abend führte Carine Debrabandère , die Razaki auch fragte, wie er schreibt, seit Kehlmann`s Roman Ruhm, denke ich immer …“in der Badewanne“.
Razakis Antwort war da pragmatisch , er würde auf dem Computer schreiben, sonst müsste er ja alles zwei mal schreiben ;-))))))))
Die Veranstaltung fand in meiner Lieblingskirche statt, der Kulturkirche Köln.
……und da müsst ihr jetzt durch !
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der Hausherr ;-)
der Hausherr ;-)
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Sasa Stanisic mit “Vor dem Fest”, auf der Lit.Cologne 2014

 

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Wenn man so wie ich an acht Tagen hintereinander, 9 verschiedene Literaturveranstaltungen besucht, an manchen Tagen, teilweise noch arbeitet oder andere Verpflichtungen hat, dann kann es schon mal passieren, dass einem die Geschichten durcheinander geraten. 
Dann passiert genau das Gegenteil, von dem was Christine Westermann über Sasa Stanisic `s Roman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“, empfiehlt:
Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf ein Mal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“ .
Ich habe in diesen Tagen mit großen Löffeln gegessen, weit mehr als ich das so schnell verdauen kann. Literarisch gesehen, hat mir am besten, die Lesung zu Sasa Stanisic`s Roman, „Vor dem Fest“, gefallen. Er ist  witzig und zärtlich,  manchmal poetisch, spielt mit Bildern und Sprache  und man spürt die Liebe, des Autoren  zu seinen Figuren. 
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Traudl Bünger und Sasa Stanisic
Er spielt mit Worten, so als hätte er diese Sprache erfunden und meint ganz bescheiden, das würde jeder können. Aber das stimmt nicht. Interessant war an diesem Abend, im grünem Saal, der Comedia, wie sein Roman entstanden ist.  Ähnlich der Anatomie eines Körpers, hat er seinen Roman zusammen gesetzt. Schicht für Schicht ist daraus, der Mikrokosmos  eines  Dorfes und seiner Bewohner, in der Uckermark entstanden, wie es überall in Deutschland, vielleicht auf der Welt  sein könnte. Worte sind bei ihm nie beliebig. Er hat in Archiven recherchiert und Teile übernommen und seinen Fundstücken,  manchmal mit einem  Satz, eine neue Wendung gegeben. So ist, mit  “Vor dem Fest”, ein Stück Heimat, entstanden.   Wie sagte er an diesem Abend: “Dem Starken, ist jede Heimat recht!  
Und weil das nächste Event schon vor der Tür steht, hier ein kleiner Auszug aus dem Text- Einblicke in die Leber, wie er sagt ;-)
„Wir trinken in Ullis Garage, weil nirgends sonst Sitzgelegenheiten und Lügen und ein Kühlschrank, so zusammen kommen, dass es für die Männer miteinander und mit Alkohol schön und gleichzeitig nicht zu schön ist.
Nirgends, wo nicht Zuhause ist, gibt es überdacht und in Laufdistanz Pils und Sky Bundesliga und Rauchen und Unter-sich-Sein. 
Alle Ehre, Gleis 1. In Gleis 1 willst du aber nicht picheln. Du willst dir ein Abendessen leisten, vielleicht zu einem Jubiläum. Weil, betrink dich mal, während dich Plastikblumen und Radtouristen angucken. Ab und an besorgt Veronika echte Tulpen. Betrink dich mal, während dich echte Tulpen angucken“ 
Noch mehr? Hier geht es lang! 
Noch mehr Bilder, die sprechen für sich. Vor dem Fest, dass muss ich haben!!!

Samstag, 21. Februar 2015

#Litgeflüster - Meuterei auf der Bounty



Kim Leine und Richi Müller, auf dem Weg zum Ewigkeitsfjord auf der Lit.Cologne 2014-Bilder!

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Heute Abend war ich mal kurz in Grönland oder zu mindestens auf dem Weg dorthin. Die See war unruhig, die Sitten rau und zwischendurch sprang der polygame Küchenjunge über Bord. Er hatte es mit der ganzen Mannschaft getrieben und dabei die Männer aufgemischt.

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Richie Müller lass aus Ewigkeitsfjord vor, was so heißt, weil es scheinbar so endlos wie eine Ewigkeit ist und Julia Weilbrecht und Kim Leine, beleuchteten im Dialog, die Untiefen zwischen den Dänen und den Grönländern , die unüberwindbar scheinen. Die Eingeborenen, können bis zum heutigen Tag, die Kolonialzeit nicht vergessen .
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Kim Leine erzählte, wie er einmal in Grönland nach langer Überfahrt gelandet ist. Er zog mit dem Rollkoffer an Land, das im Nebel hing und war als der Nebel sich legte, plötzlich blind. Es gab dafür, wie sich später herausstellte, eine natürliche Erklärung, er war an grauen Star erkrankt.
Während wir mit dem Literaturschiff über das Meer schipperten, hing eine riesengroße Orange am Horizont.
Die NDR Kulturzeit schreibt,“das Buch wäre die ideale Reiselektüre für eine lange Schiffsreise nach Grönland. Über sechshundert Seiten Beschreibungen von Seekrankheit, Mühsal, Sturm, harter Arbeit, starken Begierden, Entbehrungen, Hunger, Ungeziefer, ranzigem Speck. Irgendwann hat man das Gefühl, selbst nach nicht trocknenden, schmutzigen Sachen zu müffeln und fürchtet Läuse im eigenen Bettzeug." Quelle 
Diese Beschreibung  über die Entbehrungen,  schien einige aus der Mannschaft des Literaturschiffes, in Mitleidenschaft gezogen zu haben. Man hörte das dumpfe Rollen von Flaschen, Seekranke torkelten über die Planken und versuchten das Schiff, dass schon angelegt hatte,  vorzeitig zu verlassen. Meuterei wurde früher mit dem Tode bestraft.Vielleicht war einigen Bier, Sekt und Lachsbrötchen nicht bekommen oder sie hatten einfach das falsche Schiff genommen. Das war nicht das Traumschiff. Nordischen Untiefen sind nicht jedermanns Sache und wer kann sich heute noch auf eine fremde Welt einlassen und zwei Stunden zuhören? Literarisch gesehen, war so mancher, in eine fremde Welt vorgedrungen.
Wenn man sich mit der Vita des Literaturpreisträgers Kim Leine widmet und sich ein paar Fakten über Grönland liest, dann bekommt man eine Ahnung davon, wie die entbehrungsreiche Landschaft und Lebenssituation Literatur prägt. Der Boden ist felsig und nicht kultivierbar.“ Laut einer dänischen Reportage sollen ein Drittel der Mädchen bis 15 Jahre sexuell missbraucht worden sein und Grönland eine der höchsten Selbstmordraten der Welt haben, dies vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Nach Angaben der UNICEF leidet jedes sechste grönländische Kind an Unterernährung und geht hungrig in die Schule oder ins Bett.“Wiki 
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Meine Freundin Uta, bat darum, Richi Müller lobend zu erwähnen, weil er der Erste war, der bei seinen Fans extra stehen geblieben ist, damit wir ein Foto machen konnten!

Mittwoch, 19. März 2014

Sasa Stanisic auf der Lit.Cologne 2014 - Bilder

So jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder, vom gestrigen Abend runter. Weil dieser PC ist mir schon zwei mal abgeschmiert ( und ich habe eine neue Festplatte bekommen (ZWEI MAL ) Tiramisu will meinen Laptop für eine Einleitung zu einem Paper(sie hat ihren in Maastricht) und für ein Schreibtalent wie Sasa Stanisic, muss ich mich mit dem Text ja ein wenig anstrengen. Um mein Haushaltsbudget nicht über zu strapazieren, habe ich mir erst mal „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gekauft, mich aber bei der Lesung zu „Vor dem Fest“ direkt geärgert, diesen Roman muuuusssssss ich haben.

In der der Einleitung zu oben genannten Roman, ist übrigens der Titel mit "Vor den Frost" angegeben ;-) 

Über „Wie der Soldat das Grammophon repariert", schreibt Christine Westermann:

„Diesen Roman muss man lesen, wie man Schokolade isst: nicht zu schnell und nicht alles auf einmal. Damit man zu jeder Zeit spürt, wie gut und besonders das ist, was man zu sich nimmt“






Sonntag, 16. März 2014

#Litgeflüster ;-) Kleine Geschichten rund um die Lit.Cologne!

#Litgeflüster




So es ist 12 Uhr und ich habe mich wieder ins Bett verkrochen, nachdem ich einen Beitrag über Jonasson fertig gestellt habe. Er sollte lustig werden, aber der Jonasson ist schon lustig für zwei , auch wenn einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt. Eigentlich wollte ich in die Badewanne. Ein leises Kratzen im Hals mahnt mich zur Vorsicht. Ich werde heute wieder zwei Stunden in der Kälte stehen werden, um einen guten Platz zu erwischen . Meistens lohnt sich das.

Gestern ist mir Frau Dreist begegnet - Frau Dreist kommt eine Stunde später und betätigt sich als Seiteneinsteiger und behauptet dann treudoof , keine Angst ihr kommt alle rein.
Gestern kam sie noch damit durch, gestern ! (Diese Ethnie ist mir nicht fremd, da ich ja als Fotografin trotz Knie, einen schnellen Fuß habe ;-)
Sollten sie mir jedoch heute  zu nahe kommen, dann passen sie gut auf, ich könnte meine Contenance verlieren......obwohl ich weiß das macht hässlich......

Einmal sind wir im diesem Jahr schon angestanden, obwohl wir Platzkarten hatten, das kam sehr wahrscheinlich davon, weil wir das auf der Lit.so gewöhnt sind, wir haben jetzt noch rote Flecken auf der Stirn, vom draufhauen ;-)

Was mir am Herzen liegt:

In einem Interview des Kölner-Stadt-Anzeigers mit Martin Oehlen und Lit.Cologne Chef Osnowski fragte Oehlen:
Könnte man bei den Top-Veranstaltungen die Preise anheben?
Osnowski: Ich glaube tatsächlich, dass wir an der einen oder anderen Stelle zu defensiv sind. Da kommen wir noch immer von der Vorstellung der Literaturvermittlung her: Literaturveranstaltungen kosten nichts oder wenig. Aber da hat sich vieles verändert. Man schaue nur auf Autoren wie Jan Weiler oder Wladimir Kaminer, die mit ihren Lesungen große Tourneen veranstalten und deutlich höhere Preise nehmen als wir. Aber uns ist ganz wichtig, dass wir ein Festival bleiben, das im Prinzip für jeden zugänglich ist. So wird es immer preisgünstige Angebote geben.“

Aber Herr Oehlen , die Preise wurden schon des öfters angehoben und es gibt doch schon jetzt Bezahlreihen. Sie trifft es doch nicht, sie kommen doch mit den Honoratioren der Stadt,
überall umsonst rein. Sie vergessen dabei, das man, wenn man z.B. von der Arbeit mit dem Auto anreist, mit der Zeit fürs Anstehen, doch locker zusätzlich auf 10-12 € Parkgebühren kommt.
Wenn man wir wir ca. 7-10 Veranstaltungen besucht, dann kommt dabei, ohne Spesen, ein hübsches Sümmchen zusammen.
Am Freitag haben wir nach der Veranstaltung mit Zadie Smith noch eine ältere Lady, zu
einer Bahnstation gefahren.Sie hatte schon ein üppiges Sümmchen, bei der Hinfahrt vom Wiener Platz, mit der Taxe, zum Schauspielhaus, blechen musste (ganz Köln stand im, Stau)

Mit unter den Honoratioren der Stadt, saß nur ein paar Plätze neben uns, übrigens Joachim Kroll.

Heute geht es, das ist Utas Wahl, zu Kim Leine und Richie Müller zum „Ewigkeitsfjord“. Uta hat es mit Ureinwohnern.